´Cameras on Ice´ als Messeattraktion auf der Vision

Coole Kameras

´Cameras on Ice´ als Messeattraktion auf der Vision

„Da ist ja ein Eisblock.“, hörte man viele erstaunte Besucher vor dem Vision Messestand von The Imaging Source rufen. Der 250kg Block wurde angefasst, die Kälte gespürt und versucht mit ein wenig Körperwärme zum Schmelzen zu bringen.

 Auch wenn er nicht so groß aussieht: In dem 250kg Eisblock am Messestand von The Imaging Source waren verschiedene verarbeitungskameras eingefroren. (Bild: The Imaging Source Europe GmbH)

Bild 1 | Auch wenn er nicht so groß aussieht: In dem 250kg Eisblock am Messestand von The Imaging Source waren verschiedene verarbeitungskameras eingefroren. (Bild: The Imaging Source Europe GmbH)

Viele der Messebesucher waren fasziniert von der coolen Produktpräsentation, andere betrachteten eher skeptisch und mitfühlend die, in ihren Augen, leidende Elektronik im gefrorenen Wasser. So oder so – auf diese Weise kam es zu vielen Messegesprächen über die neuen Produkte, wie z.B. die GigE Vision Industrie Zoomkameras mit Motor-/Autofokus und den USB3.1 Autofokusmodellen. Ebenfalls neu waren die High-End Kameras mit Sony Pregius 8,9MP und 12.3MP Global Shutter Sensoren erstmals mit der robusten ix Industrial Ethernet Schnittstelle, einer kleineren und stabileren industrietauglicheren RJ45-Alternative.

GigE Vision Industrie Zoomkameras mit Motor-/Autofokus sowie die neuen USB3.1 Autofokusmodelle. (Bild: The Imaging Source Europe GmbH)

Bild 2 | Die neuen GigE-Kameras mit den Sony Pregius 8,9MP und 12,3MP Global Shutter Sensoren haben bereits die robuste ix Industrial Ethernet Schnittstelle. (Bild: The Imaging Source Europe GmbH)

Warum eine Eisskulptur?

Schon in der Vorplanungsphase wurde in der Firmenzentrale in Bremen kontrovers diskutiert, ob eine solche Präsentationsart zielführend sei und nicht lieber eine Produktdemo aufgestellt werden solle, um den Platz sinnvoll zu nutzen. Da die Firma aber mittlerweile mehr als 25 Jahre Erfahrung in der industriellen Bildverarbeitung aufweist, wird ein Messebesucher nicht unbedingt am Stand die stabile Funktion der Systeme in Frage stellen, da er auch jederzeit die Geräte bei einer kostenlosen Teststellung auf Herz und Nieren prüfen kann. Somit war der Platz frei für die Eisskulptur. Dabei werden einzelne 100kg Blöcke in speziellen Wannen mit kontinuierlich bewegtem Wasser von unten nach oben durchgefroren, um ein klares und blasenfreies Eis zu bekommen. Erst wenn diese Blöcke halb durchgefroren sind, werden die Kameras dazu gelegt, um diese dann komplett in den späteren Block einzubetten. Die Eisblöcke werden noch flach poliert, damit ein klarer, unverzerrter Durchblick auf die eingefrorenen Produkte möglich wird. Das Logo wurde mit Hilfe einer CNC-Fräse in den unteren Eisblock gefräst und mit farbigem Wasser erstrahlte danach dieses in den CI-Farben. Ein zweiter Eisblock dahinter als Abdeckung und fertig war der Sockel. Innerhalb einer Woche hatte der Blogeintrag mit der Eisskulptur mehr als 2.500 Zugriffe auf einem bekannten und weltweit agierenden Portal eines Berufsnetzwerks erreicht. Hier nochmals im Überblick die gefrorenen Kameras: @Aufzählung:GigE 22x Zoomkamera mit Globalshutter (IMX252 3MP) @Aufzählung:USB 3.1/GigE Kamera Polarisationskamera mit 5MP @Aufzählung:USB 3.1/GigE Kamera 20MP mit IMX183 @Aufzählung:USB 3.1/GigE Kamera mit 1″ und 1.1″ Sony IMX Sensoren @Aufzählung:Makro System C-Mount für 1.1″ Sensoren von 0.5-4x @Aufzählung:10MP 2/3″ M12 Objektive

In vielen Gesprächen am Messestand mussten die Mitarbeiter oftmals das Missverständnis ausräumen, dass The Imaging Source eine asiatische oder amerikanische Firma sei, da der Firmenname nicht mit einer deutschen Firma assoziiert wird. Alle Produkte sind aber ´Engineered in Germany´, d.h. die gesamte Entwicklungsabteilung, die Endfertigung und Qualitätskontrolle, sowie der Support für EMEA haben ihren Hauptsitz in Bremen.

 (Bild: The Imaging Source Europe GmbH)

Bild 3 | GigE Vision Industrie Zoomkameras mit Motor- /Autofokus sowie die neuen USB3.1 Autofokusmodelle.(Bild: The Imaging Source Europe GmbH)

Fortsetzung folgt

Um zum eigentlichen Thema und dem Eisblock zurückzukommen: Professionalität ist die Kunst schwierige Dinge einfach aussehen zu lassen; dies ist mit der Eiskampagne durchaus gelungen. Was passierte aber mit den inzwischen aufgetauten Kameras? Über die erfolgten Wiederbelebungen wird in einer späteren inVISION Ausgabe berichtet. Gerüchten zufolge wurden nach Messeschluss einige Eisklötze der Skulptur gewaltsam entnommen, um damit Getränke an der Bar unseres Messestandes zu kühlen; dies konnte aber nur teilweise bestätigt werden.

The Imaging Source Europe GmbH
www.theimagingsource.com

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