Reduzierung der Parameter

Reduzierung der Parameter

Einfache Bildverarbeitung für die Automatisierungstechnik

Ist die Bildverarbeitung immer noch zu komplex für die Automatisierungsanwender oder ist Besserung in Sicht? inVISION sprach hierzu mit Dr.-Ing. Tim Weis, Produktmanager Industrial Vision Components, bei Pepperl+Fuchs.

Vision-Sensoren und Code Reader sind eine Art ‚Bildverarbeitung light‘. Ist die klassische Bildverarbeitung immer noch zu komplex für die Automatisierer?

Tim Weis: Zwar hat das Know-how der Anwender im Bereich Vision-Technologien in den letzten Jahren stark zugenommen, dennoch ist und bleibt die klassische Bildverarbeitung eine komplexe Angelegenheit. Um selbst passende Lösungen für ihre Anwendungen zusammenzustellen, fehlt Anwendern vielfach das notwendige Detailwissen zur Handhabung der zahlreichen Parameter.

Was muss sich ändern, damit die Anwender zukünftig noch stärker auf Bildverarbeitung setzen?

Weis: Der Schlüsselfaktor für Vision-Sensoren ist eine einfache Bedienung und Parametrierung. Dazu ist es wichtig, die zahlreichen Parameter zu reduzieren und auf applikationsspezifische Parameter abzubilden. Diese kennt und versteht der Kunde, da er sie täglich verwendet.

Wie kann Pepperl+Fuchs mit seinen Produkten dabei helfen?

Weis: Wir bieten applikationsspezifische Lösungen an, die genau auf die Branche bzw. Anwendung zugeschnitten sind. Sie zeichnen sich durch eine einfache Bedienung aus und erfordern die Konfiguration nur weniger Parameter. Ein entsprechendes Werkzeug zur einheitlichen Parametrierung der Vision-Sensoren stellen wir mit dem Vision-Configurator zur Verfügung. Wie einfach sich heute 1D- und 2D-Codes lesen lassen, beweisen die Codeleser der Reihe OPC120. Mit Features wie großer Schärfentiefe und einer speziellen Polarisationsfilter-Technologie sind sie in der Lage, schwierige Codes bei hohen Geschwindigkeiten und variierenden Abständen sicher zu lesen. Zusatzbeleuchtungen oder weitere Einstellungen sind hierbei nicht nötig. So muss sich der Kunden nicht in komplexe Bildverarbeitungsproblematiken einarbeiten und er kann sich ganz auf seine Applikation konzentrieren.

Gibt es noch weitere Beispiele aus Ihrem Portfolio?

Weis: Auch die Handleser der Reihen OHV100/200/1000 sind mit zahlreichen Besonderheiten auf ihren Einsatzzweck optimiert: sei es beim Lesen auf spiegelnden Oberflächen, unter Folienverpackungen oder spezieller DPM-Codes (Direct Part Marking). Zur Weiterverarbeitung der Daten haben die Entwickler im Vision-Configurator eine Ausgabe-String-Formatierung per Mausklick realisiert, die es erlaubt, die gelesenen Daten unmittelbar in ein ERP-System zu übernehmen. Die Anpassung ohne Programmierung spart dem Anwender viel Zeit und Kosten. Ebenfalls ohne zusätzliche Software ist auch eine Ergebnisausgabe auf Smartphones und Tablets möglich. Alle diese Beispiele zeigen: Die Grundlage für die Entwicklung eines guten Vision-Sensors bildet das Verständnis für die Anwendung und den Anwender, gepaart mit reichlich Bildverarbeitungs-Know-how.

Pepperl+Fuchs GmbH
www.pepperl-fuchs.com

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