
Wie laufen die Vorbereitungen für die Vision?
Florian Niethammer: Die Vorbereitungen laufen sehr erfolgreich. Anfang August zählen wir bereits über 450 ausstellende Unternehmen, mehr als 95 Prozent der Fläche sind vergeben. Wir gehen davon aus, Anfang Oktober rund 500 Aussteller zu erreichen und damit an die Bestmarken der vergangenen Ausgabe anzuknüpfen. Die hohe Nachfrage zeigt: Trotz wirtschaftlich anspruchsvoller Rahmenbedingungen bleibt die Bildverarbeitungsbranche ausgesprochen innovations- und wachstumsstark. Die starke internationale Beteiligung unterstreicht zudem die Rolle der Vision als weltweit führende Messe für Bildverarbeitung.
Was sind die Highlights dieses Jahr?
Auch 2026 bietet die Vision ein sehr dichtes Programm: Der renommierte Vision Award, die Industrial Vision Days und die Scientific Vision Days, geführte Guided Tours für wichtige Anwenderbranchen sowie die Vision Startup World mit zahlreichen innovativen Unternehmen aus Bildverarbeitung und KI. Neu sind Formate wie das Synthetic Data Symposium und der Vision Makeathon, bei dem Studierende und Nachwuchstalente gemeinsam mit Ausstellern an konkreten Challenges arbeiten. Ergänzt wird dies durch die Vision Startup Happy Hour. Besonders erfreulich: Über 20 Prozent der ausstellenden Unternehmen sind 2026 erstmals auf der Vision dabei.
Welche Vortragsforen gibt es auf der Messe?
Gemeinsam mit VDMA Machine Vision organisieren wir die Industrial Vision Days, das größte Vortragsforum der Branche mit rund 80 Beiträgen zu Technologietrends, Produktneuheiten und Anwendungen, ergänzt um Startup-Pitches, Panels und die Verleihung des Vision Award. Parallel dazu finden in Kooperation mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) die Scientific Vision Days statt, in denen Forschungseinrichtungen neueste Ergebnisse u.a. zu 3D Vision, High-Speed und Computational Imaging, Deep Learning oder Validierung vorstellen.

















