Modulare 3D-Lasertriangulationssensoren

Maßgeschneiderte Sensorlösungen

Modulare 3D-Lasertriangulationssensoren

Ein neues Modularkonzept für 3D-Lasertriangulationssensoren ermöglicht jetzt maßgeschneiderte Sensorlösungen ohne Extrakosten und maximale Produktivitäts- wie Qualitätsgewinne.

Bild 1 | Bei den modularen 3D-Lasertriangulationssensoren der MCS-Serie kann der Anwender die für seine Applikation benötigte Lösung selbst konfigurieren und erhält einen perfekt darauf zugeschnittenen Sensor – ohne Extrakosten. (Bild: AT - Automation Technology)

Bild 1 | Bei den modularen 3D-Lasertriangulationssensoren der MCS-Serie kann der Anwender die für seine Applikation benötigte Lösung selbst konfigurieren und erhält einen perfekt darauf zugeschnittenen Sensor – ohne Extrakosten. (Bild: AT – Automation Technology)

Die Einsatzbereiche der 3D-Bildverarbeitung auf Basis der Lasertriangulation sind vielfältig. Ob Inspektion von Leiterplatten, Ball Grid Arrays, Smartphones, Kleberaupen, Schweißnähten, Verpackungen, Holz, Reifen oder Zug-, Dreh- und -Fahrgestellen – 3D-Lasertriangulationssensoren ermöglichen eine hochpräzise Qualitätskontrolle. Mit allen nötigen industriellen Schnittstellen ausgestattet, sind sie einfach zu integrieren, kommunizieren direkt mit Steuerungseinheiten und erlauben die Automatisierung zahlreicher Produktionsprozesse. Voraussetzung dafür sind zum einen passende Kenndaten der Sensorkomponenten, Kamera und Laser, wie Sichtfeld und Auflösung bzw. Wellenlänge und Leistung; zum anderen korrekte Parameter des Triangulationsaufbaus wie Triangulationswinkel, Arbeitsabstand und Scan-Breite (x-FOV). Komponenten mit den richtigen Kenndaten sind jederzeit verfügbar, die Herausforderung liegt bislang im optimalen applikationsspezifischen Triangulationsaufbau.

Nachteile bisheriger Lösungen

Klassische Aufbauten mit separaten Komponenten bieten maximale Flexibilität, und der Anwender kann Komponenten mit exakt passenden Kenndaten einsetzen. Der Aufwand für Beschaffung, Konstruktion, Integration und Wartung ist jedoch hoch, und zudem wird in vielen Fällen Support benötigt. Die Komponenten sind nicht von vornherein vor Verschmutzung und Feuchtigkeit geschützt, und die Kamerakalibrierung bleibt häufig weit hinter dem Optimum zurück. Mit der C5-CS-Serie von 3D-Lasertriangulationssensoren, die AT 2015 auf den Markt brachte, waren diese Nachteile Vergangenheit. Die Sensoren vereinen 3D-Technologie und Laserelektronik in einem kompakten IP67-Gehäuse. Der nach dem Scheimpflug-Prinzip optimierte Lasertriangulationsaufbau gewährleistet hochpräzise Messergebnisse für jeden Bereich des Messobjekts. Die Sensoren sind werkskalibriert und mit allem ausgestattet, was für den Industrieeinsatz nötig ist, von GigE Vision über digitale I/Os bis zur Encoder-Schnittstelle. Damit reduzieren sie den Aufwand für Beschaffung, Konstruktion, Integration, Support und Wartung auf ein Minimum. In puncto Flexibilität gibt es jedoch Limitierungen. Die C5-CS-Serie hält mit ihren 45 Modellen zwar Lösungen für viele Applikationen bereit, aber nicht für alle. Da die Sensorkomponenten fest verbaut sind, ist eine applikationsspezifische Anpassung nur beim Arbeitsabstand möglich.

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AT - Automation Technology
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