Autonome Forstmaschine

Der Forschungslücke für Forstmaschinen, die mit Bäumen interagieren, will die ETH Zürich mit ihrem Harveri begegnen. Diese ist eine Holzerntemaschine, die besonders in Wäldern eingesetzt wird und ruppiges Terrain durchfahren kann. Sie kann Bäume fällen, entasten, ablängen und diese am Wegesrand ablegen. Die Möglichkeiten der Teleoperation hatte das Schweizer Forschungsteam schon in ihrer früheren Arbeit mit Heap, im Projekt eines ferngesteuerten Spinnenbaggers demonstriert. Dazu gehörte die Teleoperation über 5G-Netzwerke, die Säuberung eines Felssturzes sowie einer munitionsverseuchten Umgebung. Die gleiche Technologie wurde jetzt auf Harveri übertragen. Harveri ist mit drei xiC Kameras von Ximea ausgestattet, die Bilder an den Bediener übertragen. Das Kameramodell hatte die ETH Zürich bereits bei Heap verwendet und somit bereits Erfahrung mit der Kamera gesammelt sowie die Bildverarbeitungssoftware entsprechend verbunden. Die USB3-Kameras MC031CG zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise und eine Auflösung von 3,1MP aus, die bis zu 122fps bietet. Ausgestattet ist die Kamera mit dem Sony IMX252 und hat Gehäusemaße von 26,4×26,4×29,56mm. Damit eignet sie sich perfekt für die Integration in embedded Systeme besonders im Bereich der Automation.

Bislang hat das Forschungsteam eine Simulationsumgebung entwickelt und Komponenten ihres Autonomiestacks getestet, während die Hardware selbst noch in der Entwicklung ist. In naher Zukunft bleibt die Teleoperation mit einigen Autonomiefunktionen (z. B. automatisches Greifen von Baumstämmen) das Hauptziel, doch später soll Harveri einmal vollständig autonom werden. Die Automatisierung von Harveri würde dazu beitragen, das Problem des Arbeitskräftemangels zu lösen und effizientere Forstarbeiten zu ermöglichen. Darüber hinaus könnten Wälder in abgelegenen Gebieten bewirtschaftet werden und kleine Landbesitzer von den Arbeitskosten profitieren.

www.ximea.com



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