Bildverarbeitungs-Standardisierung in Zeiten von Corona

Bildverarbeitungs-Standardisierung in Zeiten von Corona

Die Bildverarbeitungsbranche kann sich schon 2021 wieder in Stuttgart auf der Vision treffen. Ein wichtiges Signal für die hochdynamische Visionindustrie. Derweil stellt die Pandemie die Bildverarbeitungs-Standardisierung vor Herausforderungen.

Als europäischer Branchenverband freut sich auch die EMVA darauf, im kommenden Jahr wieder mit diversen Aktivitäten zum Erfolg der Weltleitmesse beitragen zu können. (Bild: Messe Stuttgart)

Als europäischer Branchenverband freut sich auch die EMVA darauf, im kommenden Jahr wieder mit diversen Aktivitäten zum Erfolg der Weltleitmesse beitragen zu können. (Bild: Messe Stuttgart)

Als europäischer Branchenverband freut sich die EMVA, im kommenden Jahr mit diversen Aktivitäten zum Erfolg der Vision vom 5. bis 7. Oktober 2021 beitragen zu können. Dazu gehört die EMVA International Vision Night als Get-together der Branche am Vorabend des ersten Messetags. Auf der Messe selbst ist unter Federführung der EMVA die Sonderschau International Vision Standards geplant, welche die neuesten Entwicklungen der globalen Visionstandards aufzeigt.

Standardisierung in Corona-Zeiten

Die diversen Normungsaktivitäten und damit Wegbereiter der Bildverarbeitungsstandards bleiben von den Folgen der Corona-Pandemie nicht unberührt. So findet das turnusgemäße Herbsttreffen International Vision Standards Meeting (IVSM) in diesem Jahr nicht wie geplant im Japanischen Gifu, sondern als auf vier Wochen verteilte Online-Meetings der jeweiligen Arbeitsgruppen statt. Die Arbeitsgruppen der von der EMVA gehosteten Standards GenICam, emVision und OOCI haben jeweils eigene virtuelle Meetings, während EVMA 1288 im Rahmen des Future Standard Forums der G3 Bericht erstatten wird. Die traditionell sehr gute und enge Zusammenarbeit auf globaler Ebene ist mit der Verlegung in den virtuellen Raum auf viel Kreativität und Flexibilität aller Beteiligten angewiesen. Schließlich finden sich zum IVSM Ingenieure aus den unterschiedlichsten Zeitzonen von Vancouver über Tokyo bis Berlin für den Austausch und die Diskussion technisch komplexer Sachverhalte zusammen. Ein in dieser virtuellen Konstellation fehlendes Highlight ist das Plugfest. Die Interoperabilität der unterschiedlichsten Komponenten und zur Anbindung an Host-Anwendungen werden normalerweise im Rahmen des IVSM getestet und der Austausch unter den am Standardisierungsprozess beteiligen Firmen treibt wiederum die technische Innovation voran.

TriEye wird EMVA-Mitglied

Die EMVA heißt die israelische Firma TriEye Ltd. als Mitglied willkommen. Das Unternehmen hat sich auf CMOS-basierte SWIR-Sensorlösungen spezialisiert. Nach eigenen Angaben gelang es mittels Nanotechnologie eine bis zu 1.000fache Kostenreduzierung bei der HD CMOS-basierten SWIR-Sensorik.

Thematik:
EMVA European Machine Vision Association
www.emva.org

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