Hyperspectral Imaging für die Pharma- und Biotech-Branche

Hyperspectral Imaging für die Pharma- und Biotech-Branche

Die Messung von pulverförmigen oder lyophilisierten Stoffen ist in der Pharma- und Biotech-Branche eine häufig anzutreffende Aufgabenstellung. Indatech hat sie mit dem System HypeReal auf Basis einer Hyperspektralkamera von Specim gelöst.

 HypeReal ermöglicht die automatisierte Messung von pulverförmigen oder lyophilisierten Stoffen in Branchen wie der Pharma-/Biotech-Industrie. Der Bediener muss für das Ergebnis die Proben nur auf eine Platte legen und eine Schaltfläche drücken. (Bild: Indatech)

HypeReal ermöglicht die automatisierte Messung von pulverförmigen oder lyophilisierten Stoffen in Branchen wie der Pharma-/Biotech-Industrie. Der Bediener muss für das Ergebnis die Proben nur auf eine Platte legen und eine Schaltfläche drücken. (Bild: Indatech)

Um ihre Prozesse zu optimieren und Plagiate zu erkennen, stehen Pharma- und Biotech-Unternehmen häufig vor der Herausforderung, pulverförmige oder lyophilisierte Stoffe zu überprüfen und dabei die exakte Zusammensetzung zu analysieren. Diese Aufgabe ist schwieriger, als es auf den ersten Blick scheint. „Dies gilt insbesondere dann, wenn sich das Material während des Produktionsprozesses in Glasfläschchen befindet und dort als Pulver oder kuchenartiges Lyophilisat vorliegt“, erklärt Fabien Chauchard, der zusammen mit Dr. Sylvie Roussel im Jahr 2009 das französische Unternehmen Indatech gegründet hat. Als besondere Schwierigkeiten nennt der Pharma-Experte die Tatsache, dass das zu untersuchende Material meist keine flache Oberfläche aufweist und die Stoffe in unterschiedlichen Dichten vorliegen können. Soll die Analyse dann auch noch durch eine Phiole hindurch erfolgen, war guter Rat bisher teuer. Mit einem möglichst einfach zu handhabenden System auf Basis einer Hyperspektralkamera wollte Indatech eine Lösung für dieses Problem entwickeln. „Unser Ziel war es, die Analyse von pulverförmigen Stoffen so leicht wie die Bedienung eines Fotokopierers zu machen: Es sollte ausreichen, eine Probe auf eine Mikrotiterplatte zu legen und auf eine Schaltfläche zu klicken, um das Ergebnis zu erhalten!“ Eine Herausforderung bestand darin, durch die Glasfläschchen hindurch zu analysieren, die die Stoffe enthalten. „Wir haben uns entschlossen, die pulverförmigen Stoffe von unten zu messen, da dieser Blickwinkel den besten Überblick auf eine flache Oberfläche und ein möglichst großes Volumen bietet. Eine Prüfung der üblicherweise in der Pharma- und Biotech-Branche verwendeten Phiolen von der Seite wäre aufgrund von Aufklebern schwierig gewesen, und auch die Oberseite kam aufgrund der verwendeten Verschlusskappen aus Kunststoff oder Metall nicht in Frage.“

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Thematik:
Specim, Spectral Imaging Ltd.
www.specim.fi

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