PCIe-FPGA-Beschleunigerkarte für KI-Anwendungen

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PCIe-FPGA-Beschleunigerkarte für KI-Anwendungen

Die Mustang F-100 ist für den Bereich Edge Computing entwickelt worden, insbesondere um Inferenzen innerhalb der AI-Deep-Learning zu ermöglichen. Die Karte beschleunigt die Berechnungen für die Übertragung und Verarbeitung von Echtzeitdaten.

Die Mustang-F100-A10 wurde mit Intel Arria 10 FPGA Chips entwickelt und ist mit dem OpenVINO Toolkit ausgestattet. (Bild: Industrial Computer Source (Deutschland) GmbH)

Die Mustang-F100-A10 wurde mit Intel Arria 10 FPGA Chips entwickelt und ist mit dem OpenVINO Toolkit ausgestattet. (Bild: Industrial Computer Source (Deutschland) GmbH)

Dies erlaubt eine ressourcenschonende Dezentralisierung, ohne eine zwingend notwendige Anbindung an ein Netzwerk oder eine Cloud. Durch den geringen Stromverbrauch von unter 30W ist die Karte für den Einsatz an dezentraler Stelle gut geeignet. Die Mustang-F100-A10 wurde mit Intel Arria 10 FPGA Chips entwickelt und ist mit dem Open Visual Inference&Neural Network Optimization (OpenVINO) Toolkit ausgestattet. Das Toolkit basiert auf dem CNN und bietet die Möglichkeit, die Arbeit auf Intel Hardware zu erweitern. Vortrainierte Deep Learning Modelle, wie z.B. Caffe, MXNET oder Tensorflow, können als IR-Binärdateien optimiert werden. Die Inferenz-Engine kann über die vorhandene Intel Hardware, heterogener Art, ausgeführt werden und nutzt so sowohl die CPU/GPU als auch Intels Movidius Neural Computer Stick oder FPGAs. Eine andere Karte (Mustang-200) ermöglicht die Erweiterung der gesamten Rechenleistung in IPC-Systemen. Mit dem Einsatz können zusätzliche CPUs unabhängig voneinander arbeiten. Die Karte benötigt keine proprietäre Hardware und kann sofort in ein bestehendes System installiert werden. Die maximale Anzahl der einsetzbaren Karten ist nur durch die Anzahl der verfügbaren PCIe-x4-Steckplätze im bestehenden System begrenzt. Durch den Einsatz kann die Rechenleistung erhöht werden, ohne auf externe Server zu wechseln. Die Mustang-200 ist in drei CPU-Kombinationen erhältlich. Version 1 unterstützt zwei Intel Core i7-7567U Prozessoren, während Version 2 mit zwei Intel Core i7-7267U Prozessoren ausgestattet ist. Beide sind mit 32GB DDR4 Arbeitsspeicher, zwei Intel 600P SSD’s mit 2x 512GB Speicher (NVMe) und Intels Iris Plus 650 (GT3e) Grafikkarte ausgestattet. Bei Version 3 beinhaltet zwei Intel Celeron 3865U Prozessoren, die von insgesamt 8GB DDR4 Arbeitsspeicher unterstützt werden.

Themen:

| Fachartikel

Ausgabe:

inVISION 1 2019
Industrial Computer Source (Deutschland) GmbH
www.ics-d.de

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