Warum Sie die Automatica 2020 nicht verpassen sollten

Orientierungswissen

Warum Sie die Automatica 2020 nicht verpassen sollten

Die Automatica (16.-19. Juni, München) hat sich innerhalb von 15 Jahren zur Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik entwickelt. Besucher können sich dort ein Bild über zukünftige Anforderungen und Möglichkeiten ihrer Produktion machen. Was die Messe besonders macht, verrät Armin Wittmann, Projektgruppenleiter der Automatica.

Die Automatica 2020 (16. bis 19. Juni, München) hat eine zusätzliche Halle, mehr als 900 Aussteller und zeigt die Möglichkeiten von Themen wie Digitalisierung, Big Data und KI für die Produktion von morgen auf. (Bild: Messe München GmbH)

inVISION: Inwieweit hängt der Erfolg der Automatica mit dem Megatrend Digitalisierung sowie dem Roboterboom zusammen?

Armin Wittmann: Automatisierung ist der Schlüssel für höhere Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Nachhaltigkeit. Die positive Entwicklung der Robotik und Automatisierung, die wir in den vergangenen Jahren gesehen haben, gibt der Automatica selbstverständlich Rückenwind. Außerdem bieten Themen wie Digitalisierung, Big Data und künstliche Intelligenz enorme Chancen für produzierende Firmen. Wie Unternehmen diese neuen Entwicklungen konkret nutzen können, zeigt die Automatica.

inVISION: Welches Schlagwort wird 2020 die meisten Besucher nach München locken?

Wittmann: Der digitale Wandel. Neue Technologien öffnen neue Möglichkeiten und verändern die Anforderungen. Dieser grundlegende Trend beeinflusst produzierende Unternehmen besonders stark. Es geht um den zukünftigen Erfolg. Die neuen Freiheiten machen es nicht einfacher. Es gibt keine out-of-the-Box Lösungen mehr. Jeder digitale Weg ist individuell. Das sehen wir auch auf der Automatica. Die Aussteller berichten, dass die Kundengespräche tendenziell länger werden.

inVISION: Werden erneut Industrie-4.0-Demonstratoren ausgestellt?

Wittmann: Es wird auf der Automatica mehr Industrie 4.0 zu sehen sein, da immer mehr Aussteller hierzu konkrete Anwendungen anbieten. Der ideelle Träger der Automatica, der Fachverband VDMA Robotik+Automation, wird mehrere OPC-UA-Demonstratoren zeigen. Damit werden M2M-Kommunikation und Industrie 4.0 konkret.

inVISION: Erstmalig findet zeitgleich auch die ‚The Sensor Show‘ statt. Was hat es mit dieser Veranstaltung auf sich?

Wittmann: ‚The Sensor Show‘ ist ein komponentenorientierter Sensorikausstellungsbereich mit Vortragsbühnen und begleitendem Kongress. Namhafte Firmen wie z.B. die BMW-Gruppe, Tesla, Hugo Boss, Dell, General Motors oder Tata haben bereits ihre Teilnahme an den dortigen Netzwerkforen bestätigt. Mit dieser Erweiterung unseres Messeangebots vertiefen wir den bereits etablierten Schwerpunkt Sensorik, Prüf- und Messtechnik, da Sensoren in der Produktion immer wichtiger werden. Sie liefern die Daten, ohne die Smart Maintenance und die digitale Fabrik nicht möglich wären.

inVISION: Wie sieht es mit den Themen Bildverarbeitung und Messtechnik aus?

Wittmann: Der VDMA Machine Vision Pavillion in der Halle B5 ist erneut etwas größer geworden. Erstmalig werden dort technologieorientierte Vorträge im Rahmen der Vision Expert Huddles angeboten. Die Automatica erweitert damit ihr Wissensangebot und unterstreicht damit die hohe Relevanz der Bildverarbeitung für die Messe.

inVISION: Künstliche Intelligenz im industriellen Einsatz ist so vielversprechend wie komplex in ihrer Inbetriebnahme. Wie könnte ein Besuch auf der Automatica helfen, den Einstieg zu finden?

Wittmann: Der Begriff künstliche Intelligenz ist für viele noch sehr abstrakt und nicht greifbar. Deswegen wollen wir KI für unsere Besucher aus dem Produktionsumfeld begreifbar machen. In diesem relevanten Bereich wird die Definition konkreter: Wir sprechen von Machine Learning und Deep Learning. Auf der Automatica finden interessierte Unternehmen diverse Angebote. Wir bieten sowohl wissenschaftlich- als auch praxisorientierte Vorträge, konkrete Anwendungen der Aussteller sowie zum ersten Mal auch ein KI-Lab. Dort können unsere Besucher selbständig einem Roboter das Erkennen und Greifen von Objekten beibringen.

Ausgabe:
Messe München GmbH
www.messe-muenchen.de

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