Effiziente Klimatisierung für Bildverarbeitungskameras

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Bild: autoVimation GmbH

Dementsprechend bestimmen die meisten Betriebsanleitungen, dass die Kameras nicht ohne Montage an Kühlkörpern betrieben werden sollen. Auch große Objektive helfen der passiven Kühlung der Kamera, da sie das von der Luft umgebene Gesamtvolumen der Kameraeinheit vergrößern. Ein effizienter Ansatz zur passiven Kühlung ist der Einbau in geeignete Kameraschutzgehäuse. So nutzen die Schutzgehäuse von AutoVimation durch die patentierte Quick-Lock/Heat-Guide-Kamerabefestigung das komplette Außengehäuse als Kühlkörper. Die Gehäuseoberfläche ist um ein Vielfaches größer als die der Kamera. Das sorgt für einen sehr effizienten Temperaturausgleich, sodass die Kamera in der Regel nur noch 5°K wärmer ist als die Umgebungsluft. Die Abwärme wird über große Auflageflächen schnell an das Gehäuse abgeführt und die Kamera um bis zu 25°K gekühlt. Das ermöglicht Bildverarbeitungsanwendungen bei höheren Umgebungstemperaturen, z.B. 45 statt 20°C – ohne zusätzliche Kühlung. Oberhalb von 45°C genügt passive Kühlung in der Regel nicht. AutoVimation bietet für den Kameraeinsatz bei extremeren Temperaturen drei Hauptlösungen an: eine Peltier-Kühlung für bis zu 70°C Umgebungstemperatur (oder etwas niedriger bei hoher Sonneneinstrahlung), Wasserkühlung für -40 bis 200°C sowie eine geregelte Heizplatte für -40 bis 45°C.

Bild 2 | Die Temperatur der Kamera (o.l.) sinkt etwas bei Montage eines Objektivs (o.r.) und 
besonders stark bei effektiver thermischer Kopplung mit einem Schutzgehäuse wie dem Orca (u.)
Bild 2 | Die Temperatur der Kamera (o.l.) sinkt etwas bei Montage eines Objektivs (o.r.) und besonders stark bei effektiver thermischer Kopplung mit einem Schutzgehäuse wie dem Orca (u.)Bild: autoVimation GmbH

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