Mehr als ein Insidertipp

Wie kommt es, dass Hikvision in seiner intelligenten Kamera bereits den Movidius Chip integriert hat?

„Der Jahresumsatz 2017  von Hikvision betrug 6,5Mrd.$. Von den ca. 25.000 Mitarbeitern arbeiten über 10.000 Ingenieure alleine
im Bereich R&D“
Sayed Soliman, MaxxVision (Bild: MaxxVision GmbH)

Soliman: Zwischen Hikvision und Intel besteht eine strategische Partnerschaft im Bereich der Kamera- und Vision-Industrie. Für die 2nd Generation seiner Smart Kamera war es daher naheliegend für Hikvision, Intels leistungsstarken Movidius-Chip mit integrierter Deep-Learning-Technologie zu implementieren. Dieser ermöglicht sehr hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten, von denen z.B. Deep-Learning- oder Code-Reading-Anwendungen stark profitieren.

Wieso vertreiben Sie die Hikvision Produkte in Deutschland und nicht Hikvision selbst?

Soliman: Trotz seiner Größe und Dominanz im CCTV-Bereich war Hikvision unter den Bildverarbeitern bis dato nur Insidern bekannt. Die Strategie des Unternehmens ist es, die lokalen Märkte – in unserem Fall das DACH-Gebiet – über etablierte Player zu bearbeiten, die direkten Support vor Ort anbieten können und die Anforderungen des hiesigen Bildverarbeitungsmarktes kennen. Nicht zuletzt sind wir durch unsere Vielzahl an Bildverarbeitungskontakten ein idealer Kanal für Hikvision.

MaxxVision ist letztes Jahr von der schwedischen Aktiengesellschaft Indutrade übernommen worden. Was hat es damit auf sich?

Soliman: Um das Wachstum des Unternehmens für die Zukunft zu sichern, war eine strategische Kooperation mit einem finanzstarken globalen Partner notwendig. Die Eingliederung in das Indutrade-Netzwerk ermöglicht uns den Zugang zu finanziellen Ressourcen, die wir gegebenenfalls auch für Akquisitionen nutzen werden.

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Thematik: inVISION 2 2018
Ausgabe:
MaxxVision GmbH
www.maxxvision.com

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