Was ist neu auf der Automatica in diesem Jahr?

Wir haben ja 2023 den Turnus der Automatica in die ungeraden Jahre verschoben. Der treibende Faktor dabei war eine Erweiterung des technologischen Angebots durch die parallel stattfindenden Messen Laser World of Photonics und World of Quantum. Schon direkt nach der Premiere 2023 ließ sich ablesen, wie gut diese Kombination funktioniert. Das, was im ersten Schritt also räumlich nebeneinander positioniert war, wird in diesem Jahr auch inhaltlich miteinander verzahnt – und bietet den Besuchern damit einen echten Mehrwert.

Adressiert die Messe in diesem Jahr denn auch ein breiteres Besucherspektrum?

Traditionell kommt der Großteil unserer Besucher aus den Segmenten Automotive, Metall sowie Elektrotechnik und Elektronik. In diesem Jahr ist es in der Tat das Ziel, noch mehr in die Breite zu gehen und attraktive Akzente für neue Besuchergruppen zu setzen. So starten wir etwa eine regelrechte Healthtech-Offensive, um der Medizintechnik-Community das aktuelle Angebot an Robotik und Automation näher zu bringen. Denn ob in Laboren, Apotheken oder in der Logistik von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen: Unsere Gesundheitswirtschaft ist immer stärker auf Robotik und automatisierte Prozesse angewiesen.

Haben Sie weitere neue Zielgruppen im Visier?

Durchaus. Eine Zielgruppe, die wir in diesem Jahr verstärkt ansprechen, ist der Mittelstand. Hier wollen wir eine Brücke bauen zwischen potenziellen Anwendern, die vor der Komplexität der Robotik bisher noch zurückschrecken, und modernen Lösungen für Fertigungs- und Handwerksbetriebe, die sich einfach unkompliziert einsetzen lassen. Die Automatica soll Barrieren einreißen, z.B. mit einer ‚Robotik im Mittelstand‘-Testzone, die als Hands-on-Praxisformat ausgerichtet ist. Auch unser Automatica Forum wird am Messe-Freitag einen entsprechenden Fokus setzen, indem dort Erstanwender mit eigenen Learnings Mut für den Einstieg in die Robotik machen.

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