Geschwindigkeit, Präzision, Weitsicht

Bild 1 | Bereits vor über 15 Jahren brachte Emergent Vision 10GigE-Kameras auf den Markt. Seither hat das Unternehmen kontinuierlich die Leistungsgrenzen nach oben verschoben mit Lösungen auf Basis von 25GigE und 100GigE.
Bild 1 | Bereits vor über 15 Jahren brachte Emergent Vision 10GigE-Kameras auf den Markt. Seither hat das Unternehmen kontinuierlich die Leistungsgrenzen nach oben verschoben mit Lösungen auf Basis von 25GigE und 100GigE.

Im Zentrum dieses Wandels steht nicht nur ein neues Hardwareverständnis, sondern auch eine völlig neue Art, wie Bildverarbeitung in automatisierte Prozesse integriert wird. Emergent Vision Technologies zeigt im folgenden Beitrag, warum die Zukunft der industriellen Bildverarbeitung in Geschwindigkeit, Präzision und Datenintelligenz liegt.

Der Preis einer Millisekunde

In vielen Fertigungslinien entscheiden oft wenige Millisekunden über zuverlässige Qualitätskontrolle oder teure Fehler. Ob in der Pharmaproduktion, bei der Batterieherstellung oder in der Elektronikmontage – Spielraum für Verzögerungen gibt es kaum. Bewegungsunschärfe, verpasste Trigger oder überlastete Datenleitungen führen zu Fehldiagnosen – oder schlimmer: zu unentdeckten Mängeln beim Kunden. Klassische Bildverarbeitungssysteme sind diesem Tempo oft nicht mehr gewachsen. Sie kämpfen mit Latenz, unzureichender Datenrate oder müssen bei der Auflösung Kompromisse eingehen. Doch mit der voranschreitenden Automatisierung und dem Anspruch auf intelligentere und schnellere Systeme reicht ‚gut genug‘ nicht mehr aus. Gefragt sind Geschwindigkeit und eine präzise Auswertung in Echtzeit.

Engpässe durchbrechen

Bereits vor über 15 Jahren brachte Emergent Vision Technologies als erster Anbieter 10GigE-Kameras auf den Bildverarbeitungsmarkt, lange bevor dieser Standard zum Trend wurde. Seither hat das Unternehmen kontinuierlich die Leistungsgrenzen nach oben verschoben mit Lösungen auf Basis von 25GigE und sogar 100GigE. Heute profitieren Kunden von einem gereiften, robusten Ökosystem für Highspeed-Bildverarbeitung, das in dieser Tiefe kaum ein anderer Anbieter bietet. Anders als bei klassischen Interfaces wie USB3 oder Camera Link setzt Emergent dabei auf den offenen GigE Vision Standard – für eine latenzarme, hochperformante Datenübertragung über Standard-Netzwerkhardware. Das erlaubt eine einfache Integration, hohe Skalierbarkeit und maximale Flexibilität – ganz ohne proprietäre Framegrabber oder Spezialverkabelung.

Eros: Leistung in Rekordgröße

Ein Highlight der neuesten Kamera-Generation ist Eros – die kleinste (29x29mm) und energieeffizienteste 10GigE-Kamera der Welt. Basierend auf den Global Shutter CMOS-Sensoren der Sony Pregius S-Serie liefert die Kamera gestochen scharfe Bilder bei beeindruckenden Bildraten – und das bei einem Stromverbrauch von nur 3W über SFP+ bzw. 4,8W über PoE (RJ45). Doch nicht nur die Performance überzeugt: Eros unterstützt Auto-Negotiation, passt sich also automatisch an bestehende Netzwerkinfrastrukturen an. Bei Bedarf kann die Kamera auf 5, 2.5 oder sogar 1GigE herunterregeln und ist damit ideal für Retrofit-Projekte oder gemischte Systemarchitekturen. Preislich setzt Eros ebenfalls Maßstäbe: 10GigE-Leistung zum Preisniveau von 2.5G- oder 5GigE-Kameras – eine attraktive Option für OEMs und Integratoren, die maximale Leistung zu wirtschaftlichen Bedingungen suchen.

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