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Zehn Fragen über Bildverarbeitung mit USB3.0

Seit vor zwei Jahren die weltweit ersten USB3.0-Kameras auf den Markt gebracht wurden, kamen zahllose Fragen über die Bildverarbeitung mittels USB3.0 auf. Aus diesem Grund hat Point Grey hier die zehn häufigsten Kundenfragen zusammengefasst und beantwortet.

1.) Wie hoch ist die Bandbreite von USB3.0 wirklich?

Die bei der Bulk-Transfer-Methode effektiv verfügbare Bandbreite beträgt ungefähr 440MByte/s. Dies ist ungefähr 10x mehr als bei USB2.0 und 5x mehr als bei 1394b. Die in der Praxis verfügbare USB3.0-Bandbreite ist abhängig vom USB3.0-Chipsatz, neueste Releases wie z.B. FL1100 von Fresco sowie µPD720202 von Renesas ermöglichen höchste Frame Raten. Die Grasshopper3 GS3-U3-41C6 Kamera verwendet den CMV4000 Sensor von Cmosis und ist in der Lage, eine Datenübertragung von 380MB/s bei einer Auflösung von 2.048×2.048 bei 90FPS zu erzielen.

2.) Reicht die Verlässlichkeit von USB3.0 für industrielle Anwendungen?

Es gibt mehrere Gründe, warum USB3.0 sich für anspruchsvolle industrielle Anwendungen eignet:

  • • Kabelverriegelung: Als Teil der USB3-Vision-Spezifikation wurde ein verschraubbarer Micro-B-Anschluss festgelegt, wodurch die Verlässlichkeit von USB3.0-Kameras in industriellen Umgebungen erhöht wird.
  • • Verfügbarkeit von High-Flex-Kabeln: Mit der Entstehung von diversen USB-3.0 Bildverarbeitungsprodukten, haben Kabelhersteller High-Flex-Kabel mit einer Länge von bis zu 3m auf dem Markt gebracht.
  • • Framebuffer: Der fehlende Framebuffer in USB2.0-Kameras schränkte die Kameras hinsichtlich der Anzahl wiederholter Übertragungen von Datenpaketen ein. Viele USB3.0-Kameras verfügen über Framebuffer-Technologie für verbesserte Datenkommunikation und reduzierter Korruption von Bildern, z.B. haben die Grasshopper3-USB3.0-Kameras standardmäßig einen 128MB-Framebuffer.

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Point Grey Research, Inc.
www.ptgrey.com

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