Die Kamera der Zukunft

Die Kamera der Zukunft

Keiner kann sagen, wie eine Bildverarbeitungskamera in fünf Jahren aussehen wird. Allerdings steht die Frage im Raum, ob es dann noch reicht, ’nur‘ eine Kamera zur Verfügung zu stellen?
Der Markt für industrielle Bildverarbeitungskameras ist kein einfacher. Ständiger Preisdruck und viele Wettbewerber machen es für die Hersteller nicht einfach ihre USPs herauszuarbeiten und es dem Anwender fast unmöglich den Überblick zu behalten. Geht man davon aus, dass in einigen Jahren zusätzlich noch (preisgünstige) asiatische Anbieter auf dem europäischen Markt vertreten sein werden und die derzeitigen Preisschlachten sich weiter verschärfen, müssen europäische und amerikanische Anbieter bereits heute überlegen, welche Features, die Kamera von morgen haben soll. Eines davon ist sicherlich´’Intelligenz‘, und so ist es kein Wunder, dass der Begriff ‚Embedded Vision‘ immer häufiger in der Vision-Branche zu hören ist. Daneben bietet der nicht-sichtbare Wellenlängenbereich dem Anwender völlig neue Möglichkeiten. Sei es SWIR, Thermographie, UV oder das gleichzeitige Messen mehrerer Wellenlängen beim Hyperspectral Imaging; der Siegeszug des spektralen Messens hat bereits begonnen. Einige der Faktoren hierfür sind immer günstigere Geräte, und dass deren Bedienbarkeit deutlich einfacher geworden ist. Allerdings kämpft der Anwender auch mit immer höheren Datenmengen und so beschäftigt sich eine Vielzahl an Schnittstellen mit der immer schnellen Übertragung dieser Datenfluten. Neben CoaXPress fängt mittlerweile auch Camera Link HS an, mit ersten Produkten auf dem Markt auf sich Aufmerksam zu machen. Auch in der zweiten Ausgabe unseres inVISION Sonderheftes ‚Cameras & Interfaces‘ bieten wir Ihnen einen Überblick über aktuelle Trends und Anbieter. Die Vielzahl an Fachbeiträgen und Marktübersichten hilft Ihnen, den für Ihre Anwendung richtigen Kamera- oder Framegrabberhersteller zu finden. Falls nicht, haben Sie immer noch die VISION, die dieses Jahr vom 8. bis 10. November in Stuttgart wieder einmal den kompletten Überblick über die ganze Welt der Bildverarbeitung bietet.

Viele Grüße aus Marburg

Dr.-Ing.Peter Ebert

Chefredakteur inVISION

pebert@invision-news.de

PS: Anfang Oktober erscheint das erste

www.sps-magazin.de

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