
Was Nutzer der industriellen Bildverarbeitung immer häufiger nachfragen, ist eine leistungsfähige Software, die flexibel in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden kann. Gleichzeitig muss eine solche Software aber auch von Nicht-Spezialisten bedient werden können. Idealerweise übernimmt die Software, welche ohnehin das Herz der Anwendung ist, noch weitere Aufgaben, um sowohl die Stabilität der gesamten Applikation zu stärken, als auch dem Anwender weitere Hilfestellungen, etwa zu Dokumentationszwecken, zur Hand zu geben. Es bedarf also einer Software, die mehr ist als eine Machine-Vision-Software. Oft fehlt es aber Unternehmen an internem Fachwissen oder an der Zeit, Lösungen umzusetzen. Hier hilft eine einfach zu bedienende Machine-Vision-Software, die zudem hardwareunabhängig ist. Die Hardwareunabhängigkeit ist insofern von Bedeutung, als dass damit sichergestellt wird, für jede Anwendung die optimalen Hardwarekomponenten wählen zu können – auch bei einer Skalierung der Produktion.
Software-Framework als Basis
Eine Möglichkeit, die vielfältigen Anforderungen und Herausforderungen abzudecken, kann über ein Software-Framework geschehen. Ein solches strukturiertes Programmiergerüst ermöglicht schnelle Entwicklungszyklen, kurze Markteinführungszeiten sowie eine hohe Stabilität. Ein Framework ebnet den Weg für skalierbare Standardlösungen, die mit den Anforderungen mitwachsen. Es verursacht weniger Wartungsaufwand sowie Schulungsbedarf und reduziert damit die Gesamtbetriebskosten. Ein solches Framework ist Merlic. Dabei handelt es sich um eine No-Code-Software für die industrielle Bildverarbeitung, mit einer sehr niedrigen Einstiegsschwelle. Das Entscheidende ist aber, dass Merlic mehr ist als nur eine Machine-Vision-Software.
Plug-ins für nahtlose Integration
Merlic stellt diverse Plug-ins bereit, was die Integrationsfähigkeit der Software entscheidend erhöht. Dazu zählen Schnittstellen zu unterschiedlichen SPSen. Das ermöglicht Nutzern eine einfache und schnelle Integration in die Produktionsumgebung, auch ohne eigene Programmierkenntnisse. Die Software verfügt über Plug-ins zu verschiedenen SPSen namhafter Hersteller wie etwa Siemens, Mitsubishi, Schneider Electric und zahlreiche weitere.
Darüber hinaus bietet Merlic Funktionen, um die Prozesssicherheit der gesamten Machine-Vision-Anwendung zu steigern. Ist beispielsweise die Taktrate an einer Produktionslinie zu hoch, kann es zu Fehlern im Bildeinzug kommen. Eine erweiterte Fehlererkennung im Image Source Manager (ISM) dokumentiert verpasste Trigger-Signale und erkennt verworfene Bilder sowie Verbindungsabbrüche zu Geräten. Die Software weist Nutzer darauf hin und unterstützt dabei, Maßnahmen zu ergreifen, um die Stabilität des Bildeinzugs zu erhöhen.
Vision-Framework unterstützt Audit Trails
Ein neues Feature von Merlic ist die Unterstützung zur regelkonformen Durchführung von Audit Trails: Sie bilden ein wichtiges Instrument in der industriellen Qualitätssicherung – vor allem in der Pharmabranche. Steigt die Fehlerhäufigkeit bei einem bestimmten Produkt plötzlich an, muss schnell die Ursache gefunden werden. Dazu protokolliert ein Audit Trail alle Aktivitäten in einem System. Die Informationen werden in zeitlicher Reihenfolge gespeichert und sind vor Änderungen geschützt. So wird präzise sichtbar, wer, was, wann, wo und warum gemacht hat.


















