IPC-Plattform für flexible intelligente Assistenzsysteme

IPC-Plattform für flexible intelligente Assistenzsysteme

Intelligente Assistenzsysteme digitalisieren manuelle Fertigungsprozesse und unterstützen den Werker aktiv, das heißt machen ihn gegebenenfalls auch auf Fehler aufmerksam. Sprachunabhängige Bilder zur Identifikation von Teilen, multilinguale Texte sowie Videoanleitungen führen ihn durch den Fertigungsprozess, überprüfen einzelne Arbeitsschritte und vermeiden so, dass Ausschuss produziert wird.

 (Bild: EFCO Electronics GmbH)
Bild 1 | Typische Bildschirmanzeige aus SOFA. Links die Stückliste. In der Mitte das Standbild des Anleitungsvideos, rechts das aktuelle Kamerabild, auf dem das fehlende gelbe Zahlrad in Rot markiert ist. Die grünen Balken zeigen den Fortschritt des aktuellen Arbeitsgangs (unter dem Kamerabild) sowie des vollständigen Montagevorgangs (unten) an. (Bild: EFCO Electronics GmbH)

Werden aber Aufgaben und Baugruppen komplexer, stoßen Systeme mit einer fester Kamera oder ohne Systemanbindung an ihre Grenzen. Ein einfaches Beispiel ist die Integration eines Drehmomentschraubers in die Arbeitsabläufe. Dieser muss freigegeben werden, dabei können Drehmomenteinstellungen von Schraubengrößen abhängen, Rückmeldungen über das Erreichen/Nichterreichen bestimmter Drehmomente sind zudem wichtig für die Beurteilung der gefertigten Baugruppe. Das Kamerasystem muss zudem in der Lage sein, eine Baugruppe aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen, damit das System erkennen kann, ob alle Komponenten richtig montiert sind. Erst dann wird ein Cobot angesteuert, um z.B. die fertig bestückte THT-Baugruppe aufzunehmen und an den nachfolgenden Prozess zu übergeben. „Wir kommen aus der SPS-Welt. Unser ganzes Systemdenken geht von der permanenten Kommunikation zwischen SPSen, Robotern und IPCs aus“, so Peter Scholz, Firmengründer der Peter Scholz Software & Engineering GmbH aus Weiden: „Smarte Kameras sind heute bezahlbar. Mit ihren selbstoptimierenden Deep-Learning-Algorithmen brauchen diese nur etwa 30 Bilder von richtig verbauten Komponenten, um Regeln zu entwickeln und Fehler selbständig zu erkennen – genauso, wie ein erfahrener Werker.“

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