Bild 2 | Das 3D-Robot Vision CV-X480D von Keyence besteht aus vier Kameras und einem Streifenlichtprojektor, der innerhalb von 500ms 136 Einzelaufnahmen erstellt. (Bild: Ulrich Rotte Anlagenbau und und Fördertechnik GmbH)
Bild 2 | Das 3D-Robot Vision CV-X480D von Keyence besteht aus vier Kameras und einem Streifenlichtprojektor, der innerhalb von 500ms 136 Einzelaufnahmen erstellt. (Bild: Ulrich Rotte Anlagenbau und und Fördertechnik GmbH)

Vision-System führt Roboter

Geführt werden die Roboter von dem Kamerasystem 3D-Robot Vision CV-X480D von Keyence, dass separat über der Anlage angebracht ist. Das System besteht aus vier Kameras und einem Streifenlichtprojektor, der innerhalb von 500ms 136 Einzelaufnahmen erstellt. Die Vorteile des Kamerasystems sind seine Integrierbarkeit und die Lieferung von genauen Daten innerhalb kurzer Zeit. Vorhandene 3D-Daten der Werkstücke und der Greifer können einfach eingelesen und – je nach Ausrichtung der Teile – direkt Greifstrategien zugeordnet werden. Die jeweilige Positionsdaten werden über eine Softwareschnittstelle an den Roboter übergeben. Anschließend greift der Roboter aus einer Kiste positionsgenau die Hörmann-Torsteuerungen aus unsortierter Lage. Mit dem eigens entwickelten Universalgreifer werden nicht nur die unterschiedlichen Gehäuse, sondern auch die Deckel der Ladungsträger und die Zwischenlagen gehandelt. Da die Bildauswertung nicht in der Hauptzeit stattfindet, kann innerhalb der Taktzeit mit dem Roboter und der Kamera gleichzeitig gearbeitet werden. Der Vorteil besteht darin, dass die Informationen unabhängig vom Roboter aufgenommen werden können, was zu einer deutlichen Zeiteinsparung führt. Für Kundenanwendungen, die aufgrund der räumlichen oder fertigungsspezifischen Gegebenheiten auf kompaktere Lösungen angewiesen sind, können Vision Systeme, die direkt am Handgelenk des Roboters installiert werden, eine mögliche Alternative sein.

Anlagensteuerung per Tablet

Das ebenfalls von Rotte entwickelte Bediener-Assistenz-System Smart-Factory-Panel (SFP) ermöglicht die Anlagensteuerung auf einem Tablet. Damit kann die Anlage nicht nur ferngesteuert werden, sondern ermöglicht auch eine umfangreiche Interaktion. Je nach Ausführung kann der Bediener das SFP an einer oder mehreren Anlagen nutzen, erhält in Echtzeit Benachrichtigungen über den Anlagenstatus sowie intelligente Hilfestellungen oder kann mit anderen Bedienern kommunizieren. Dabei können Bilder, Videos und andere Informationen genutzt werden, um ein Anlagen-Wiki aufzubauen. Komplette Dokumentationsunterlagen, Ersatzteillisten und Bedienungsanleitungen sind mit dem SFP in schnell abrufbar. Alle Daten werden dabei sicher übertragen und ausschließlich auf Servern beim Kunden abgelegt.



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