Flexible Bin-Picking-Lösung bei der BMW Group Leipzig
Der Stationary Scanner wurde zusammen mit Wenglor entwickelt. (Bild: Scape Technologies A/S)

Der Stationary Scanner wurde zusammen mit Wenglor entwickelt. (Bild: Scape Technologies A/S)

Greifen von Gepäckraumböden

Bei den Bin-Picking-Lösungen bei der BMW Group in Leipzig wird der Stationary Scanner verwendet. Der 3D-Scanner, der über den Behältern fixiert ist, bietet eine hohe Auflösung, einfache Installation und bis zu 30% kürzere Taktzeiten, da der Roboter während des Scannens weiterarbeitet und nicht in den Scanvorgang involviert ist. Für das Greifen der Teile benutzt Scape eine Standard Tool Unit, die auf dem Roboter montiert ist und standardisierte bzw. kundenspezifische Greifer für die Handhabung unterstützt. Um eine 100%ige präzise Anlieferung der Teile zu garantieren, werden die Handlingtische für das Umgreifen von Teilen bei BMW für die Querträger verwendet. Die Lösung beinhaltet auch einen Mechanismus, um ineinander verhakte oder nicht erkannt Teile direkt zurück in die Behälter zu befördern, damit das System nicht stoppen muss. Bei dem Querträgersystem werden drei Teile in einer Halterung im Durchschnitt alle 15 bis 20 Sekunden geliefert. Die hohe Präzision wird durch das erneute Greifen der Teile auf der Handling-Station und dem Drehen im Part Turner erreicht. Der Roboter greift die Teile aus den Behältern, nimmt sie nach der Orientierungskontrolle erneut auf und führt sie dann der Halterung zu. Im zweiten System wird ein Teil durchschnittlich alle 35 Sekunden in die Halterung für den nächsten Prozess geliefert. In dieser Lösung werden für die Gepäckraumböden keine Handlingtische benötigt, da die Teile strukturiert in einem Behälter gestapelt sind und somit direkt gegriffen werden können.

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Thematik:
Scape Technologies A/S
www.scapetechnologies.com

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