Mutimaterialmodus-Algorithmus für CT-Analysesoftware

Materialmix

Mutimaterialmodus-Algorithmus für CT-Analysesoftware

Im CT-Modell stellen sich manche Materialgrenzen bisher nicht immer eindeutig dar. Die aktuelle Version 3.3 der CT-Analysesoftware VGstudio Max wartet mit einem neuen Algorithmus auf, der für Klarheit im Werkstoffmix sorgt.

Bild 1 | In der CT-Darstellung von Multimaterialobjekten treffen aufgrund der unterschiedlichen Dichtewerte der Werkstoffe unterschiedliche Grauwerte aufeinander. Der neue Multimaterialmodus in VGstudio Max 3.3 sorgt hier für Klarheit. (Bild: Volume Graphics GmbH)

Qualitätsuntersuchungen mit Hilfe der Computertomographie (CT) beschränken sich nicht auf Einzelteile aus einem Werkstoff. Häufig besteht der Wunsch, komplette Baugruppen nach dem Zusammenfügen oder auch Fertigprodukte zu durchleuchten. Die Einzelteile werden häufig bis auf wenige µm genau gefertigt und dicht an dicht auf engem Raum gepackt. Typische Beispiele solcher Multimaterialobjekte sind elektrische Stecksysteme bestehend aus Kunststoffgehäusen und Kontaktstiften aus Metall. Die Zahl der Kontakte kann stark schwanken, bis zu 30 sind keine Seltenheit. Im Fertigzustand können Federn, Niete oder Schrauben als weitere Einzelteile hinzukommen. Noch komplexer sind Produkte mit mechanischem und elektronischem Innenleben, z.B. Handys, Fernbedienungen oder Laufwerke. Im Anschluss an die automatische Assemblierung funktioniert u.U. das Zusammenspiel der Komponenten nicht auf Anhieb. Zu stramme Befestigungselemente können z.B. einen Verzug bewirken, so dass bewegliche Teile klemmen oder Kontaktflächen sich nicht mehr berühren. Ein CT-Scan ist die komfortabelste Herangehensweise, nach Fehlern dieser Art zu suchen.

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Ausgabe:
Volume Graphics GmbH
www.volumegraphics.com

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