(Bild: EFCO Electronics GmbH)
Bild 2 | Die Hutschienenvarianten AIMD und AIHD der Eagle-Eyes-IPC-Serie von Efco haben alle Schnittstellen sowie die Zugänge zu den Batterie und Festplattenfächern auf der Frontseite (Bild: EFCO Electronics GmbH)

Offene Kommunikationsplattform

Was allerdings bisher fehlte, war eine Kommunikationsplattform, welche die unterschiedlichen Systeme zusammenführt und damit die digitale Kommunikation, die Kamerafahrten oder die Steuerung des Drehmomentschraubers überhaupt erst ermöglicht. Diese Plattform hat Scholz in Form einer Software-Bibliothek mit dem Namen SOFA (Software für Assistenzsysteme) selbst in C# geschrieben. SOFA ist mit allem ausgestattet, was die Digitalisierung in den meist mittelständischen Produktionsbetrieben fordert. Angefangen bei TCP/IP-Protokollen für die Kommunikation mit IPCs oder übergeordneten Leit- oder Produktionssteuerungssystemen, sowie Routinen zur Bildverarbeitung, bis hin zu Datenbankanwendungen für die Rückverfolgbarkeit (Traceability) und entsprechender Protokollierung der Arbeitsschritte. Dabei war es für das Unternehmen wichtig, alle Schnittstellen offen anzulegen. Denn alleine die Anwendung entscheidet, was zum Einsatz kommt. Reicht für die eine Aufgabe ein Linearsystem, um mit der Kamera zu prüfen, ob alle Schrauben, THT-Bauteile oder Stecker richtig angebracht sind, ist an anderer Stelle ein Roboter oder mehrere Kameras erforderlich.

Flexible IPC-Hardware

Gleichberechtigt neben diese Flexibilität tritt die passenden Hardware in Form eines langzeitverfügbaren Industrierechners. Dieser soll mit allem ausgestattet sein, was das Unternehmen im industriellen Umfeld an Schnittstellen braucht, einschließlich GigE oder RS-485. Dabei soll er aber auch weitgehend wartungsfrei und ohne drehende Teile arbeiten – und passend zur Aufgabe konfigurierbar sein. Mit den IPCs von Efco haben die Weidener den passenden Partner gefunden. Findet die Bildverarbeitung direkt in der smarten Kamera statt, reicht ein sparsam ausgestatteter IPC mit GigE und PoE. Müssen aber Bilder von mehreren Kameras gerechnet werden und kommen alle paar Hundert Millisekunden 30MB an, muss der Rechner entsprechend rechenstark sein. An Efco gefällt Scholz, dass sie nicht nur die IPCs und Zusatzmodule vor Ort im Lager haben, sondern auch einen kompetenten Service. „Bei dem bisher einzigen aufgetretenen Problem hat EFCO so schnell reagiert, dass der Endkunde das nicht bemerkt hat,“ erinnert sich der Projektverantwortliche bei Scholz. Die zahlreichen Schnittstellen der IPCs sowie deren 16 digitalen I/Os sorgen dafür, dass SOFA mit praktisch allen digital steuerbaren Geräten zurechtkommt.

www.scholzsue.de

www.efcotec.de

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