TITELSTORY: Inline-KMG prüfen Zylinderkopfhauben

Hohe Messgeschwindigkeit und Robustheit

Anlagenfahrer Frederic Kern ist mit der Lösung hochzufrieden: „Mir ist wichtig, dass ich mich darauf verlassen kann, dass ‚meine‘ Anlage sauber läuft und gute Qualität produziert. Und mit dieser Lösung habe ich sofort Gewissheit.“ Jeder der 96 Bearbeitungsplätze in der Anlage ist eine mögliche Fehlerquelle. Ein Werkzeugwechse, und schon kann es zu Abweichungen kommen, die außerhalb der eng gesteckten Toleranzen fallen. „Wenn das so ist, muss ich das sofort mitbekommen“, so Frederic Kern, „sonst produzieren wir eine Menge Ausschuss. Das wird teuer.“ Innerhalb von 16 Stunden kann die automatisierte Messlösung die Produkte aller Bearbeitungsplätze prüfen. Nur die zwei Fertigungsmessgeräte und deren hohe Messgeschwindigkeit und schnelle Beladung machen das möglich. „Das sind natürlich harte Bedingungen in der Fertigung – Staub, Schmutz, Vibrationen, Kälte im Winter und Hitze im Sommer“, so der Anlagenfahrer. „Aber die Zeiss-Geräte halten das prima aus.“ Helmut Häckl bestätigt das. Er war 2017 als Projektleiter für die Einführung der Koordinatenmessgeräte verantwortlich. „Es war mir von Anfang an klar, dass wir eine Inline-Lösung brauchen“, betont der Geschäftsführer. „Und die Zeiss Inline-Lösung bietet uns die Robustheit für so eine Umgebung.“

„Seit wir mit Zeiss GageMax inline die Qualität sichern, haben wir keine einzige Reklamation gehabt“, Helmut Häckl, Schabmüller Automobiltechnik (Bild: Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH)

Produktionstrends frühzeitig erkennen

Vor der Inline-Messung verlief die Qualitätssicherung via Serienmessung im Messraum, was viel Zeit in Anspruch nahm. Jetzt bleibt Messtechniker Emre Baysal und seinen Kollegen Zeit für eine gründliche Komplettmessung ausgewählter Bauteile inklusive Rauheit und Konturen, die er zweimal die Woche durchführt. „Ich finde es super, dass die Routineprüfung mitarbeiterunabhängig kontinuierlich von der Zeiss-Lösung in der Fertigung durchgeführt wird“, so Emre Baysal. „Das spart uns eine Menge Zeit und wir können uns auf die Aufgaben konzentrieren, für die es tatsächlich einen ausgebildeten Messtechniker braucht.“ Ein großes Plus ist für ihn auch die Software von Zeiss – geräteübergreifend ist Zeiss Calypso im Einsatz. Zusätzlich verwendet Schabmüller Zeiss PiWeb zur Visualisierung von Qualitätsdaten. „Das ist natürlich ein riesiger Vorteil“, so der Messtechniker, „weil damit die Messergebnisse aller Geräte eins zu eins vergleichbar und entsprechend aussagekräftig in der Datenbank hinterlegt sind.“ Trends in der Produktion lassen sich so rechtzeitig erkennen und fehlerhafte Werkstücke gehören der Vergangenheit an. Auch entfiel dadurch bei der Einführung der Inline-Lösung von Zeiss der Schulungsaufwand, weil die Mitarbeiter bereits mit der Softwareumgebung vertraut waren. Vom einstigen Schmerzpunkt hat sich so die Qualitätssicherung für Helmut Häckl zu einem echten Wettbewerbsvorteil entwickelt: „Wir können damit umfassend die Qualität in unserer größten Fertigungslinie sichern, ohne zusätzliches Personal einstellen zu müssen“, so der Geschäftsführer. „Wir sparen so Kosten und können uns mit unserer Qualität gegen Wettbewerber aus dem Ausland durchsetzen.“ Auch die Planung und Einführung des Systems fiel Helmut Häckl leicht: „So etwas geht nur in einer intensiven und qualifizierten Zusammenarbeit. Zeiss versteht unsere Anforderungen und hat die Kompetenz und Erfahrung damit, Messgeräte in eine automatisierte Fertigungslinie zu integrieren.“

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Thematik:
Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH
www.zeiss.de/imt

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