2D-/3D-Profilsensoren überwachen Schienen und Gleisbette

2D-/3D-Profilsensoren überwachen Schienen und Gleisbette

Um die Sicherheit von Fahrgästen zu gewährleisten, müssen Schienennetze für den Zugverkehr regelmäßig gewartet werden. Sowohl die kilometerlangen Schienenstrecken und Gleisbette als auch die Räder der Waggons müssen mit größter Genauigkeit kontrolliert werden. Um dies zuverlässig durchführen zu können, setzen Netzbetreiber auf die mikrometergenaue Vermessung mit 2D-/3D-Profilsensoren.

 Bevor Wartungsarbeiten durchgeführt werden, muss sichergestellt werden, dass sich keine Fremdkörper im Gleisbett befinden und bekannt sein, an welchen Stellen sich Weichen befinden. Dabei helfen die 2D-/3D-Profilsensoren von Wenglor. (Bild: Wenglor Sensoric GmbH)

Bevor Wartungsarbeiten durchgeführt werden, muss sichergestellt werden, dass sich keine Fremdkörper im Gleisbett befinden und bekannt sein, an welchen Stellen sich Weichen befinden. Dabei helfen die 2D-/3D-Profilsensoren von Wenglor. (Bild: Wenglor Sensoric GmbH)

Die weCat3D-Sensoren von Wenglor erstellen dabei mittels Lasertriangulation exakte 3D-Modelle der Schienenprofile, Rädersätze oder Gleisbette. Die über den Messvorgang erzeugten Punktewolken werden anschließend in einer speziellen Software zu einem 3D-Modell zusammengefügt und geben Aufschluss über den Zustand der Oberfläche. Die Sensoren messen dabei mit einer Messfrequenz von bis zu 6.000Hz und einer maximalen Auflösung von 2m in Z. Einerseits werden die Messungen durchgeführt, um genau festzustellen, wo genau Reparaturen notwendig sind, andererseits wird häufig im Anschluss an die Wartungsarbeiten eine weitere Messung als Nachweis vollzogen. Beides wird mit Schienenfahrzeugen erledigt, die mit Geschwindigkeiten von bis zu bis 80km/h über die Strecke fahren. Das System besteht somit aus mehreren Sensoren, die über entsprechende Schnittstellen mit der Applikationssoftware verbunden und auf externen IPCs betrieben werden. Bei der Wahl der Software können Anwender Softwarepakete wie z.B. Halcon, LabView oder MIL einsetzen oder alternativ mit dem kostenfreien SDK eine eigene Applikationssoftware selbst entwickeln.

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Thematik:
wenglor sensoric GmbH
www.wenglor.de

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