
Die C7-Triangulationskamera mit Nbase-T Schnittstelle erreicht Profilgeschwindigkeiten von bis zu 95kHz bei einer nutzbaren Regionhöhe von 50 Zeilen. – Bild: AT Sensors 
Bild: AT Sensors
Der interne Bildsensor selbst wird dabei nicht schneller betrieben, der entscheidende Fortschritt liegt in der Datenübertragung: Die deutlich erhöhte Bandbreite ermöglicht es, bis zu fünfmal mehr Features parallel zu übertragen oder bestehende Features fünfmal schneller auszulesen. Dadurch lassen sich erstmals mehrere Datentypen wie 3D-Profildaten, Intensitäts-, Reflectance- oder Scatter-Informationen gleichzeitig und ohne Qualitätsverlust ausgeben. In Kombination mit der firmeneigenen WARP-Technologie, einer On-Sensor-Datenverarbeitung, bei der die Messdaten bereits direkt im Bildsensor parallel verarbeitet und vorselektiert werden, erreicht die Kamera Profilgeschwindigkeiten von bis zu 95kHz. Dies bei einer nutzbaren Regionhöhe von 50 Zeilen, was einer typischen Messaufgabe entspricht. Damit ist sie deutlich schneller als herkömmliche Sensoren, deren Maximalgeschwindigkeit häufig bei 32kHz liegt.
Ein weiteres zentrales Highlight ist die direkte Laseranbindung, die eine intelligente Kommunikation zwischen Kamera und Laserlinienprojektor ermöglicht. Über den integrierten Laser-Link-Connector erfolgen Intensitäts- und Pulssteuerung vollständig über das GenICam-Protokoll der Kamera, inklusive direkter Kommunikation mit dem Lasercontroller. Das reduziert externe Komponenten, vereinfacht die Systemarchitektur und macht die Integration für OEMs und Integratoren effizienter. Gleichzeitig bleibt die C7-Kamera kompatibel mit bestehenden AT Serien, sodass sich aktuelle Installationen problemlos erweitern oder migrieren lassen. Parallel dazu verfügt die Kamera über einen Objektivanschluss für TFL-Mount, der dank TFL-Objektiven Vignettierungen an den Bildrändern verhindert und damit bei hochauflösenden Anwendungen Vorteile bietet. Zum Lieferumfang gehört auch ein C-Mount-Adapter. Optional ist die Kamera zudem mit einem integrierten Scheimpflug-Adapter in unterschiedlichen Winkeln erhältlich, wodurch die komplette Lichtschnittebene selbst bei anspruchsvollen Messgeometrien oder großen Höhenmessbereichen durchgängig scharf auf dem Bildsensor abgebildet wird. Für Anwendungen in rauen Industrieumgebungen mit Staub und Feuchtigkeit ist zusätzlich ein Lens-Protection-Tubus erhältlich, der sicherstellt, dass Kamera und Optik gemeinsam IP67-konform bleiben.
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