Lösen CMOS den sCMOS bei Life Science Anwendungen ab?

Lösen CMOS den sCMOS bei Life Science Anwendungen ab?

Die CMOS-Technologie bietet mittlerweile erweiterte Bildgebungsfunktionen, die für viele biomedizinischen Anwendungen benötigt werden. Kann sie jedoch die etablierten sCMOS-Sensoren (Scientific CMOS) in der Biomedizin/-wissenschaften ersetzen?

Ob es besser ist einen CMOS oder sCMOS einzusetzen, hängt unter Umständen lediglich davon ab, wie viel Licht die Kamera erreicht, oder von einer individuellen Kombination der Leistungsparameter für eine spezifische Anwendung. (Bild: ©emarys/istockphoto.com)

Ob es besser ist einen CMOS oder sCMOS einzusetzen, hängt unter Umständen lediglich davon ab, wie viel Licht die Kamera erreicht, oder von einer individuellen Kombination der Leistungsparameter für eine spezifische Anwendung. (Bild: ©emarys/istockphoto.com)

Die sCMOS-Technologie wurde 2009 eingeführt, um die Lücke zwischen den damals neuen CMOS-Sensoren und herkömmlichen CCD-Sensoren in den frühen Phasen der CMOS-Entwicklung zu schließen. Damals konnten CMOS-Sensoren aufgrund von Abstrichen hinsichtlich Dynamikbereich, Ausleserauschen, Bildraten und Auflösungen in biomedizinischen Anwendungen nicht eingesetzt werden. Als sCMOS-Kameras eingeführt wurden, wiesen sie sehr ähnliche Konstruktionsprinzipien und Fertigungstechniken wie die CMOS-Sensoren auf, jedoch auch Merkmale, mit denen die ursprünglichen CMOS-Defizite überwunden werden konnten. Dadurch eigneten sich sCMOS-Sensoren für wissenschaftliche Anwendungen, bei denen Leistungsfähigkeit bei schlechten Lichtverhältnissen, ein großer Dynamikbereich und eine hohe Bildqualität ausschlaggebend sind. Seitdem wurden herkömmliche CMOS-Sensoren jedoch im Hinblick auf ihre Quantumeffizienz und die Fähigkeit der internen Rauschunterdrückung deutlich verbessert, weshalb heute CMOS-Kameras eine Option für viele biomedizinische Anwendungen darstellen. Darüber hinaus sind die meisten CMOS-Kameras kostengünstiger als sCMOS-Kameras.

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