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Smart-Vision-System mit Zeilenfunktionalität

Das smarte Bildverarbeitungssystem Corsight vereint eine Zeilen- bzw. Matrix-Kamera, Computer und Bildverarbeitung in einem Gehäuse und ist aktuell das einzige Smart-Vision-System mit Zeilenfunktionalität, das offen für etablierte Betriebssysteme und gängige Bildverarbeitungssoftware ist.
Corsight ist ein dezentrales, digitales Bildverarbeitungssystem und kann Produktions- und Logistikprozesse optimieren, Verkehrsflüsse überwachen und die Sicherheit von Maschinen genauso steigern wie die des öffentlichen Raums. Damit das System genau dort eingesetzt werden kann, wo in Echtzeit geprüft und gesteuert wird, erfüllt es ein hohes Maß an Integrationsfähigkeit, mit dem Software-Interface SynView. Dank des Interfaces ist das System kompatibel zu aktuellen Standards wie GenIcam, GenTL und GigE und harmoniert in unterschiedlichsten Anwendungen bzw. mit den marktüblichen Softwareprodukten von Drittanbietern. Das komplette System ist in einem IP67-Gehäuse untergebracht und umfasst einen Embedded Computer, eine digitale Kamera (mit Zeilen-/Flächensensoren), Beleuchtung sowie digitale Schnittstellen. Eine X86-kompatible CPU ermöglicht den Einsatz von Bildverarbeitungssoftware unter Windows oder Linux. Aufgrund des FPGA zwischen Bildsensor und CPU ist eine exakte Steuerung der Bildaufnahme und eine Bildaufbereitung in Echtzeit ohne Hilfe der CPU möglich. Bildverarbeitungsfunktionen mit extrem hoher Rechenanforderung übernimmt die intelligente Kamera mit dem FPGA. Die parallele Verarbeitung der Daten auf dem FPGA erlaubt Ausführungsgeschwindigkeiten in Echtzeit bei deterministischen Durchlaufzeiten. WLAN, Bluetooth oder eine GSM-Anbindung lassen sich einfach integrieren.

Keine Anpassungen am bestehenden System nötig

Bestehende Maschinenparks lassen sich rasch und kostengünstig erweitern. Es genügt, einen Prüfplatz hinzuzufügen, ein zentrales System muss nicht verändert werden. Die einzelnen Prüfplätze arbeiten autark, können aber auch untereinander per Standardnetzwerk sowie mit einem Zentralsystem vernetzt werden, das den gesamten Maschinenpark überwacht, kontrolliert und optimiert. Ein Beispiel ist die kontinuierliche Vermessung und Positionserkennung von Bahnkanten, um die korrekte Ausrichtung für den sich anschließenden Produktionsprozess zu gewährleisten. Damit kann der Produktionsprozess mit geringen Einrichtungskosten kontrolliert und die Produktqualität – als auch der Prozess selbst – in Maschinengeschwindigkeit optimiert werden. Diese Aufgabe kann das System sowohl mit Matrix- als auch Zeilensensoren (2K und 4K) erfüllen, die eine hochauflösende 100%-Inspektion von sich kontinuierlich bewegenden Oberflächen und Materialien ermöglichen. Auch ist die Bewegungserkennung und Auswertung der Konturen und Flächen von Fahrzeugen und Fußgängern mit Line Scan Modellen möglich. Damit können alle möglichen Objektlängen erfasst werden, ohne die Anwendung verändern zu müssen.

Einfache Steuerung, geringer Aufwand

Das integrierte Software-Interface SynView baut auf GenIcam, GenTL und GigE auf und zielt auf intuitive Bedienbarkeit, flexible Anpassung an die bereits im Unternehmen vorhandene Software und minimalen Serviceaufwand ab. Eine neue Applikation, die der Kunde auf der Basis der Software selber entwickelt, läuft auch mit anderen Kameras, die den Normen entsprechen, oder mit Kameras, für die ein eigenes SynView-Interface entwickelt wurde. Eine Vielzahl von objektorientierten Sprachen wie C++, C#, Visual Basic und .NET werden unterstützt. Zudem gibt es auch eine reine C-Schnittstelle. Unterstützt werden sowohl Windows als auch Linux Systeme in 32- und 64bit-Architekturen. Der integrierte Explorer baut auf der API auf und erlaubt die grafische Darstellung aller Eigenschaften einer Kamera nach dem GenICam Standard. Zudem sind Generatoren für Code, Code-Templates, Project und Settings vorhanden, sodass Neueinsteiger mit wenigen Klicks ein komplettes Projekt für Microsoft Visual Studio 2010 generieren können (unter Linux werden die entsprechenden Quell-Codes und Makefiles erzeugt). Der Entwickler kann die Funktionen live ausprobieren und anschließend mit Copy&Paste aus dem Explorer einzelne Programmfragmente in sein Programm implementieren. Das zeitraubende Nachschlagen in Developer-Dokumenten entfällt.

Thematik: Allgemein
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