
Tatsächlich liefert der ausgewählte 3D-Sensor dem Kunden stetig Updates über seine Leistungs- und Funktionsdaten. Ein plötzlicher Ausfall des Gerätes ist in diesem Fall schlichtweg nicht möglich. Durch sein IP67-Gehäuse kann der Sensor auch in rauen Industrieumgebungen eingesetzt werden. Darüber hinaus verfügt der 3D-Sensor über eine GigE-Schnittstelle und entspricht dem GigE Vision-Standard, der eine unkomplizierte Anbindung an jede gängige Bildverarbeitungssoftware sowie eine einfache Integration in bestehende System ermöglicht. „Unsere 3D-Kompaktsensoren der C5-CS-Serie gehören nicht nur zu den derzeit leistungsstärksten auf dem Markt, sie zeichnen sich eben auch aus durch den Einsatz von modernsten optoelektronischen Komponenten inklusive Laserlinienprojektoren der Spitzentechnologie. Dank der hochpräzisen Werkskalibrierung können sie via Plug&Play unmittelbar integriert werden“, sagt Michael Wandelt, Geschäftsführer von AT – Automation Technology.
Umfassendes Software Knowhow
Mit Plug&Play war es jedoch bei dem Inspektionssystem für das Premium-Lager nicht getan, verlangte insbesondere die Integration der 3D-Sensoren dem Entwicklungsteam von Neogramm doch einiges ab. Dieses musste auf kleinstem Raum agieren und nicht nur die Sensoren in der Maschine über Kreuz in das Inspektionssystem montieren, sondern diese auch noch präzise aufeinander abstimmen. „Die Anlage von Dematic ist das bis dato größte Projekt in der Historie unseres Kunden. Kompromisse waren hier keinerlei Diskussionsgrundlage, da der Bildverarbeitungsjob qualitativ hochwertig und einwandfrei sein musste. Es galt also, eine verlässliche Software für die komplette Anwendung zu entwickeln, die die Formstabilität der Kartons exakt einordnen und somit den Sortierungsprozess maßgeblich optimieren sollte und die Sensoren von AT so anzuordnen, dass es auch hardwaretechnisch keine Qualitätseinbußen gibt“, so Geschäftsführer Stephan Könn. Das vierköpfige Entwicklungsteam von Neogramm verbrachte rund drei Monate mit der Finalisierung des Inspektionssystems. Dieses wurde dann zunächst in Deutschland unter realen Bedingungen mit einem eigenen Förderband von Dematic ausgiebig getestet, ehe Anfang 2018 insgesamt sechs Anlagen mit jeweils vier 3D-Sensoren zum ersten Mal in einem Distributionszentrum zum Einsatz kamen. Seither laufen die Anlagen bis dato ohne einen gemeldeten Zwischenfall.

















