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„Interessant ist eine Mitarbeit für alle Unternehmen, die sich mit der Messung und Darstellung von Spezifikationen für Bildverarbeitungssensoren und -kameras beschäftigen. Also Hardwareentwickler von Bildsensoren und Kameras sowie Distributoren von Bildverarbeitungskomponenten“, so Dietmar Wüller, CEO der Image Engineering. Er wurde gebeten, als Convenor die neue ISO-Arbeitsgruppe zu leiten und wirbt zusammen mit der EMVA in der Branche um möglichst viele ISO-Gruppenmitglieder.

Aktive Unterstützung

Für die EMVA als langjähriger Hosting-Verband von EMVA 1288, ist das ein logischer Schritt. ISO bietet für den Standard eine größere Sichtbarkeit. „Die Idee von EMVA 1288 lässt sich weit über die Bildverarbeitung hinaus auf alle möglichen Felder der Fotografie anwenden, bis hinein in neue kamerabasiere Anwendungen etwa in wachsenden Anwendungsbereichen wie Automotive und Smartphones“, betont EMVA Geschäftsführer Thomas Lübkemeier. „Die Sichtbarkeit des Standards für neue Anwendungsfelder wie auch geografisch über Europa hinaus nach Japan, USA und China ist nun auf ISO-Ebene gewährleistet.“ Hinzu kommt, dass mit der ISO als neuem Host eine größere Verbindlichkeit einhergeht, international an einem Strang zu ziehen.

Stimmrechte und Mitgliedschaft

Die ISO ist ein Netz von nationalen Normungsorganisationen. ISO-Mitglieder sind folglich die führenden Normungsorganisationen in ihrem jeweiligen Land und es gibt pro Nation nur ein ISO-Mitglied. Für Deutschland ist dies das Deutsche Institut für Normung. Die nationalen Normungsgesellschaften sind berechtigt, Experten für die ISO-Arbeitsgruppen zu nominieren und entsenden. Dafür erheben sie eine je nach Land unterschiedlich hohe Gebühr. Eine möglichst große Zahl von Bildverarbeitern, die über ihre nationale Normungsstelle in der ISO-Arbeitsgruppe dabei sind, bedeutet ein größeres Gewicht der Branche Bildverarbeitung und geographisch des Kontinents Europa. Die EMVA unterstützt interessierte Unternehmen bei den notwendigen Registrierungsschritten.

www.emva.org