
Bild 1 | Alle zehn Hallen des Stuttgarter Messegeländes belegte die AMB 2026. Messtechnik-Aussteller waren vor allem in Halle 9 zu finden. – Bild: TeDo Verlag GmbH 
Bild 2 | Der optischen 3D-Scanner MertraScan Black2 von Faro Creaform ist um ca. 56% schnellerer als der Vorgänger. – Bild: TeDo Verlag GmbH 
Bild 3 | Der Laserscanner für KMGs L100NX von Mitutoyo soll im Laufe des Jahres gelauncht werden. – Bild: TeDo Verlag GmbH
Hexagon (www.hexagon.com) zeigte erstmals den drahtlosen Taster Hyperprobe, der taktile Messungen in das Highspeed-Laserscanning-System Hyperscan für große Messvolumen integriert. Anwender können ohne zusätzliche Vorbereitung sofort mit dem Scannen beginnen. Ein optischer Tracker ermittelt die absolute Position von Scanner oder Taster in Echtzeit und ermöglicht so eine Messung mit einer Tastergenauigkeit von bis zu 0,05mm. Zudem wurde die neue Generation der optischen KMM Optiv S gezeigt. Die überarbeitete Plattform bietet Verbesserungen bei Geschwindigkeit, Genauigkeit sowie Bedienbarkeit. Gleichzeitig führt sie schrittweise KI-gestützte Messtechnologien ein. Auch der kabellose Laser-Scanner LS-R-100 wurde vorgestellt, der hochpräzise 3D-Messungen direkt in der Maschine erlaubt und Erfassungsraten bis zu 768.000 Messpunkten/Sekunde ermöglicht. ++ Renishaw (www.renishaw.com) hat für den Messtaster RMP400S den AMB Award in der Kategorie Messtechnik & QS gewonnen. Der Taster vereint schaltendes Messen, Scannen und das Überprüfen der Oberflächenrauheit in einem einzigen System und nutzt die patentierte Rengage-Technologie, eine Dehnungsmessstreifen-Technologie, die eine Wiederholgenauigkeit bis zu 0,25µm 2Sigma und eine Oberflächenrauheit Ra von 0,5µm erreicht. ++ Klassische Wellenmessgeräte erfassen vor allem 2D-Maße im Durchlicht. Doch Verzahnungen, Nuten, Steuernocken oder Kühllöcher stellen zusätzliche Anforderungen. ScopeCheck V von Werth Messtechnik (www.werth.de) verbindet Optik, konventionelle Taster, Fasertaster oder den Laser Probe in einer Aufspannung. Die vertikale Werkstückaufnahme reduziert Durchbiegung und Laufabweichungen werden mathematisch kompensiert. So entsteht aus einer Konturprüfung eine vollständige, rückführbare Multisensor-Messung. ++ Die Wenzel Group (www.wenzel-group.com) zeigte die überarbeitete Version des KMM LH 65 HP mit einer Maximalgeschwindigkeit von 1.380mm/s sowie einer MPEE von 1.0+L/400. ++ Dr. Heinrich Schneider Messtechnik (www.dr-schneider.de) präsentiert die 3D-Multisensor-Messmaschine PMS 600 in einer 5-Achsen-Version mit erweitertem Multisensor-Messkopf, welche die Messung komplexer Werkstücke auch fertigungsnah erlaubt. Die Maschine verfügt in der Z-Achse über einen Messbereich von 400mm. ++ Erstmals stellte Mitutoyo (www.mitutoyo.de) die beiden Laserscanner für KMGs LC15 DX und L100NX vor, die im Laufe des Jahres gelauncht werden. Weiteres Highlight war das QM-Fit, ein kompaktes, vollautomatisches, digitales Bildverarbeitungsmessgerät, das keine Einrichtung oder spezielle Schulung erfordert und dennoch schnelle und genaue Messergebnisse liefert.
Bruker Alicona (www.alicona.com) präsentierten µCMM Neo. Mikrogeometrien, Freiformflächen und Mikrobohrungen lassen sich mit dem optischen System mit höherer Geschwindigkeit und höherer Genauigkeit bewerten. Fünf Präzisionsachsen sorgen für höchste Genauigkeit über das gesamte Messvolumen. Maß, Lage, Form und Rauheit werden in einem durchgängigen Messablauf erfasst. ++ Die MarSurf3D SX-Plattform von Mahr (www.mahr.com) hat einen Multisensor-Messkopf, der verschiedene Messtechnologien (Konfokal, Weißlichtinterferometrie, Fokusvariation) vereint. Damit können Oberflächenmessungen bis in den unteren Nanometerbereich mit einem einzigen Gerät erfolgen. Die Plattform ist vor allem für kleinere Werkstücken mit Achsgrößen bis max. 200mm ausgelegt. ++ Das modulare 4K Digitalmikroskop Evo Cam Aura von Vision Engineering (www.visioneng.de) bietet zahlreiche Werkzeuge. Fokus-Stacking, Bildvergleich, anpassbare Presets, Anmerkungen und Messwerkzeuge sind fest integriert und sorgen für konsistente Ergebnisse. Aktuell stehen bereits drei Modelle für unterschiedliche Arbeitsumgebungen zur Auswahl. ++ Faro Creaform (www.faro.com) zeigte den neuen tragbaren optischen 3D-Scanner MertraScan Black2. Er verfügt über eine 3-in-1-Architektur, die C-Track-Scanning, Standalone-Scanning und Abtastung in einem einzigen System vereint. Im C-Track-Modus (Flex-Volumen 46,7m³) können Anwender Prüfungen großer Teile durchführen, während der Standalone-Modus einen schnellen Auf- und Abbau in beengten Bereichen ermöglicht. Das System bietet 46 blauen Laserlinien, bis zu 2,8 Millionen Messungen/Sekunde sowie eine um ca. 56 Prozent schnelleren Datenerfassung als der Vorgänger. ++ Hommel Etamic (www.hommel-etamic.com) präsentierte das Shape-from-Shading System Visionline, welches die Software Visionline Evovis Vision nutzt. ++ SuPAR von CDM Tech (www.cdmtech.de) ist eine AR- und KI-Lösungen. Abweichungen werden live per Overlay farblich am Tablet hervorgehoben. Da der Composer am Desktop (CAD-Konvertierung, Prüfplan, 3D-Viewer) und die App am Tablet (Live-Inspektion) nahtlos gekoppelt sind, ist ein durchgängiger Workflow möglich.
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