
Kaum eine Produktionslinie läuft über Jahre unverändert und ohne jegliche Probleme, zumal sich viele Parameter im Lauf der Zeit verändern. Nicht selten haben derartige Umstellungen zur Folge, dass bestehende Qualitätsuntersuchungen aktualisiert und zusätzliche Prüfschritte in die Anlagen integriert werden müssen. Bestehende Systeme können dies dann oft nicht mehr ohne Weiteres leisten. Wenn integrierte Visionsysteme, die seit Jahren im Einsatz sind, aus diesen Gründen plötzlich an neue Grenzen stoßen, ist guter Rat teuer. Sind Smart-Kameras Teil der Anlage, so existiert für diese zwar meist eine Vielzahl an Software-Modulen, doch darin besteht gleichzeitig ein Problem: Diese Tools sind oft zu zahlreich, zu komplex, zu teuer und vor allem zu unflexibel. Laut Christoph Siemon, Vice President Sales und R&D bei Imago Technologies weiß der Anwender in der Regel aber genau, welche Skripte er zur Lösung zusätzlicher Aufgabenstellungen benötigt. „Vieles davon kann er inzwischen sogar mit Hilfe von KI-Tools generieren oder optimieren. Was ihm jedoch fehlt, ist eine Kamera, die diese Freiheit auch zulässt, ohne ihn in proprietäre Software-Umgebungen zu zwingen. Ein System, das er selbst programmieren kann und das seine schlanken, effizienten Skripte akzeptiert, statt ihn in starre Funktionspakete zu drängen.“

Frei programmierbar und KI-fähig
Genau für solche Situationen hat Imago Technologies den Vision Sensor PV4 entwickelt: Diese performante, frei programmierbare und KI-fähige Smart-Kamera gibt dem Anwender nicht nur maximale Freiheit bei der Software-Gestaltung, sondern kann durch ihre integrierte NPU auch anspruchsvolle KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät ausführen. Die erfassten Bilder werden ohne zusätzliche Hardware vollständig Onboard verarbeitet, was eine effiziente Real-Time-Ausführung von KI-Modellen direkt auf dem Gerät ermöglicht. Die dafür erforderliche Rechenleistung stellt eine Multicore ARM CPU zur Verfügung, die den Vision Sensor in Kombination mit 4GB DDR4 RAM wie einen kompakten Linux-Rechner nutzbar macht. Siemon: „Zum einen gibt es den Vision Sensor PV4 in zwei Versionen, die sich mechanisch unterscheiden: Das Cubic-Modell hat Abmessungen von 50x50x40,8mm, die Matchbox-Variante misst 45×53,7×25,5mm. Noch wichtiger ist aber der flexible, modulare Aufbau, der bei Bedarf eine einfache Integration alternativer Sensorvarianten ermöglicht, ohne das komplette Gerät neu entwickeln zu müssen.“ Weitere Vorteile sind u.a. die optionale, integrierte Beleuchtungslösung Universal Illumination Module (UIM), die per Software gesteuert und parametrisiert werden kann. Der Einsatz von Flüssiglinsen mit Autofokusfunktion, ist eine weitere Option. Zur Anlagenanbindung stehen diverse Möglichkeiten wie eine GigE Visionschnittstelle oder zur Erweiterung der Schnittstellen die I/O Expansion Box zur Verfügung.














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