Fünf Herausforderungen

Fünf Herausforderungen

Anforderungen für die Inspektion elektronischer Bauteile

Die Elektronikindustrie erfährt derzeit – bedingt durch Handys, Tablets und zukünftig auch anziehbarer Technologie – ein explosives Wachstum. Somit steigt auch die Nachfrage nach Inspektionslösungen für diesen Bereich, wobei dort besondere Herausforderungen an Messungen gestellt werden.
In Anwendungen, wie der Zusammenbau von Handyteilen, bei denen die Messung von Verbindungselementen kritisch ist, um eine nahtlose Montage zu gewährleisten, wird z.B. vom einem optischen Sensor hohe Reproduzierbarkeit und Messgenauigkeiten in µm-Bereich erwartet. Außerdem sind hohe Geschwindigkeiten für Scanning, Messung und Verarbeitung von 2D- und 3D-Features notwendig, um die hohen Produktionsvolumina zu gewährleisten.

1. Integrierbarkeit und Netzwerkfähigkeit

Bei der Inspektion von elektronischen Kleinteilen werden Scanlösungen fast ausschließlich in bereits existierende Maschinen integriert. Dies stellt Herausforderungen an die Systemintegratoren, Implementationskosten und Vorlaufzeit bis zur Produkteinführung. Daher muss eine Inspektionslösung ohne Umgestaltung oder Rekonfiguration in die vorhandenen Herstellungsprozesse integrierbar sein. Diese Anforderungen erfüllt der intelligente 3D-Sensor Gocator 2320, dessen Länge in Hinblick auf das Sichtfeld in Scanrichtung in der neuen Version minimiert wurde und dessen Gehäuse keine aktive Kühlung benötigt. Der Sensor kann in engen Räumen oder an Maschinen montiert werden. Um das Sichtfeld und die Scanabdeckung des Systems zu vergrößern, ist er zudem netzwerkfähig. Systemintegratoren können Dual- oder Multisensor-Systeme mit bis zu 24 Sensoren aufbauen, was mittels eines Master Hub erfolgt und Synchronisationen im µsec-Bereich erlaubt.

2. Echtzeit-Messungen unter hohen Belastungen

Elektronische Bauteile variieren stark in Größe, Toleranz, Form und Details. Zusätzlich besteht dort die Tendenz zur zunehmenden Miniaturisierung. Hohe Fließbandgeschwindigkeiten und große Scanvolumen sind weitere Anforderungen an die Inspektion. Daher muss ein Sensor in der Lage sein, Messungen in Echtzeit durchzuführen, die reproduzierbar und zufallsunabhängig sind, d.h. der Sensor erzeugt immer die gleichen Resultate, im gleichen Zeitraum, unabhängig von der Größe des Messvolumens. Viele Lösungen verlassen sich aber auf eine externe PC/Windows-Umgebung, die keine Echtzeit-Daten liefert. Der Gocator basiert auf einer Hardware für Highpseed-Bildverarbeitung und einem Echtzeitbetriebssystem. Der 3D-Prozessorkern kann bis zu einer Datenrate von 5kHz scannen, während er gleichzeitig misst und Ergebnisse sendet.

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www.lmi3D.com

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