
Damit kann ein Vision-Flow eine Anwendung vom ersten Proof-of-Concept bis zum industriellen Endprodukt begleiten. Eine Lösung lässt sich beispielsweise zunächst auf einem Raspberry Pi entwickeln und testen und anschließend auf eine industrielle Plattform wie die VIUx übertragen. Statt Anwendungen für jede neue Hardware neu zu entwickeln oder aufwendig zu portieren, können bestehende Vision-Flows weiterverwendet und an neue Anforderungen angepasst werden. Die Trennung von Anwendungslogik und Hardware schafft dabei eine hohe Flexibilität bei der Wahl der passenden Plattform. Ändern sich Anforderungen an Rechenleistung, Schnittstellen oder Deployment, kann die Zielhardware angepasst werden, während der eigentliche Vision-Flow erhalten bleibt. Lösungen lassen sich dadurch einfacher zwischen Projekten, Geräten und Systemen teilen.

Verfügbarkeit für CtrlX und PLCnext
Visionwebx verbindet klassische Bildverarbeitung, KI, Edge Learning, industrielle Kommunikation und Automatisierung in einer einzigen browserbasierten Entwicklungsumgebung. Dabei können nicht nur Bilddaten verarbeitet und Entscheidungen getroffen, sondern auch Maschinen- und Prozessabläufe direkt in den Workflow eingebunden werden. SPSen, Roboter, Datenbanken, I/Os oder Cloud-Dienste lassen sich unmittelbar integrieren. So wird Bildverarbeitung vom isolierten Teilsystem zum integralen Bestandteil der Automatisierungslösung. Mit der Verfügbarkeit von Visionwebx für CtrlX Automation und PLCnext rückt Bildverarbeitung direkt in moderne Steuerungsplattformen. Vision, KI und Automatisierungslogik können damit innerhalb einer durchgängigen Entwicklungsumgebung miteinander verknüpft werden. OptoMedias ultrakompaktes Mini SFF bringt zuverlässige, schnelle Glasfaserverbindungen in Industriekameras der nächsten Generation. ‣ weiterlesen
Fiber Mini SFF für GigE Vision

Fazit
Der plattformunabhängige Ansatz von Visionwebx reduziert Engineering- und Portierungsaufwand und verkürzt den Weg vom Prototyp zur industriellen Anwendung. Gleichzeitig schützt er Investitionen in bereits entwickelte Vision-Flows: Lösungen bleiben auch dann nutzbar, wenn sich Hardware, Infrastruktur oder Anforderungen im Laufe ihres Lebenszyklus verändern. Eine modulare Plugin-Architektur ermöglicht darüber hinaus, die Entwicklungsplattform flexibel um neue Funktionen, Schnittstellen und Technologien zu erweitern.
www.evopro-ag.de
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