Von der Datenbasis zur Prozessorchestrierung
Ein Beispiel für eine solche Orchestrierung bietet die Softwareplattform visionKit von Neogramm. Sie integriert bestehende Vision-Systeme hardwareunabhängig und stellt Bilddaten, Metadaten sowie Prüfergebnisse zentral bereit. Über einen No-Code Process Builder lassen sich Prüfabläufe als Flows modellieren. Innerhalb dieser Flows übernehmen unterschiedliche Agenten klar definierte Aufgaben. Ein Agent kann ein klassisches Vision-System, ein KI-Modell oder ein virtueller Prüfplatz sein. Entscheidungsknoten steuern den Ablauf: Erkennt ein Anomaliemodell eine Auffälligkeit, kann ein virtueller Prüfplatz automatisch eingebunden werden. Die dort erzeugte Bewertung wird dokumentiert und steht unmittelbar für Analysen und die Weiterentwicklung der Modelle zur Verfügung. Neue KI-Modelle lassen sich dadurch unter realen Produktionsbedingungen evaluieren, ohne bestehende Freigabeprozesse unmittelbar zu verändern. Gleichzeitig entsteht eine kontinuierlich wachsende Wissensbasis aus Anomalien, Fehlerklassifikationen, Expertenentscheidungen und Prozesszusammenhängen.
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