Bild 2 | Kamera onboard oder mit ein- bzw. zwei 
Remote-Head-Sensoren: Die VC EvoCam 
ermöglicht die flexible Auswahl und Integration von Bildsensoren.
Bild 2 | Kamera onboard oder mit ein- bzw. zwei Remote-Head-Sensoren: Die VC EvoCam ermöglicht die flexible Auswahl und Integration von Bildsensoren.Bild: Vision Components GmbH

50+ Bildsensoren

Die Auswahl der Bildsensoren ist ebenfalls flexibel: die VC EvoCam kann mit sämtlichen der über 50 Bildsensoren aus dem VC MIPI Portfolio konfiguriert werden: entweder mit einem Kameramodul direkt auf der Platine integriert, mit einem per Kabel angebundenen Kameramodul oder mit zwei Remote-Head-Sensoren. Das ermöglicht die flexible Positionierung und Integration der Kamera sowie die Anpassung an vielfältige Aufnahmesituationen. Die erste serienverfügbare VC EvoCam ist mit dem 3,2MP Global-Shutter-Sensor IMX900 von Sony ausgestattet. Sie wird bereits von Beta-Kunden für die Entwicklung von Serienprodukten eingesetzt.

Bild 1 | Die VC EvoCam misst nur 65x40mm und ist mit allen Features für Bilderfassung und -verarbeitung ausgestattet. Mit dem Gesamtpaket aus Hardware und Software ermöglicht sie die schnelle Entwicklung von Smart Devices.
Bild 1 | Die VC EvoCam misst nur 65x40mm und ist mit allen Features für Bilderfassung und -verarbeitung ausgestattet. Mit dem Gesamtpaket aus Hardware und Software ermöglicht sie die schnelle Entwicklung von Smart Devices.Bild: Vision Components GmbH

Umfassende Software und Tools

Für die schnelle Entwicklung von Smart Devices spielt Software eine zentrale Rolle. Hier punktet die VC EvoCam, da die Integration von Kamera und Prozessoreinheiten bereits im Board Support Package erfolgt ist und Out-of-the-Box funktioniert. Erstmals kann dabei in Verbindung mit dem Genio 510 Prozessor von MediaTek die gesamte Pipeline aus ISP, NPU, GPU und CPU für Vision-Anwendungen genutzt werden. Das Debian-Linux-Betriebssystem bietet Entwicklungsteams eine vertraute Umgebung. Darüber hinaus können Anwender zahlreiche Tools und SDKs nutzen: vom MediaTek Neuron SDK, mit dem Modelle auf einem Host-PC erstellt und für den Prozessor konvertiert und optimiert werden, über MediaTeks IoT AI Hub bis hin zum Nvidia TAO Toolkit. Die Toolkits umfassen jeweils einen Katalog trainierter Modelle für Demos und als Basis für eigene Anwendungen. TensorFlow-Lite und der Analytical AI Model Zoo stehen ebenfalls zur Verfügung. Basierend auf diesen Tools und mit der Rechenleistung des MediaTek Genio 510 eignet sich die VC EvoCam für zahlreiche smarte Anwendungen – von der Personenerkennung und Face Recognition, über Anwendungen für die Roboter-Navigation bis hin zu Objekt-Identifikation und dem Finden und Lesen von Barcodes in der Logistik oder der Nummernschild-Erkennung in Verkehrsanwendungen.

Fazit

Mit dem Gesamtpaket aus Hardware und Software ermöglicht die VC EvoCam die schnelle Entwicklung von Smart Devices – einfach anpassbar und flexibel zu integrieren, frei programmierbar und mit zahlreichen Beispiel-Applikationen als Basis für eigene Entwicklungen. Sie ist damit – 30 Jahre nach Erfindung der industriellen Smart Kamera durch Vision Components – ein weiterer Embedded Vision Meilenstein.

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