
Das Toolkit ermöglicht es Anwendern, bevorzugte Tools zu integrieren bzw. ihre KI-Workflows oder Modelle an spezifische Anwendungsanforderungen anzupassen. – Bild: Lucid Vision Labs Inc 
Bild: Lucid Vision Labs Inc
Das Toolkit wurde für die Entwicklung KI-gestützter Visionsysteme konzipiert und ermöglicht es Anwendern, bevorzugte Tools zu integrieren bzw. ihre KI-Workflows oder Modelle an spezifische Anwendungsanforderungen anzupassen. Die erste Version enthält einsatzbereite KI-Trainingsbeispiele auf Basis von Open-Source-Software (OSS) für die Bildklassifizierung. Lucid plant, die Open-Source-KI-Trainingsressourcen um weitere Trainingsbeispiele zu erweitern, darunter Beispiele für Objekterkennung und Anomalieerkennung. Die Firma stellt zudem den Triton Smart Model Converter zur Verfügung, der die mit den Trainingsbeispielen generierten Ausgabedateien in ein mit der Smart-Kamera kompatibles Format konvertiert. Der Converter und die Open-Source-Tools sind in einem virtuellen Maschinen-Image (VM) verfügbar, das Nutzern eine vorkonfigurierte Entwicklungsumgebung bietet. „Durch die Kombination einer offenen Entwicklungsumgebung mit KI-Verarbeitung direkt auf dem Bildsensor vereinfachen wir die Entwicklung flexibler, effizienter und autarker Edge-Vision-Lösungen“, so Rod Barman, Präsident von Lucid.
Die Triton Smart ist mit Sonys intelligentem 12,3MP-Bildsensor IMX501 ausgestattet, der ISP, DSP und 8MB On-Chip-Speicher integriert. Die Architektur ermöglicht die Bildklassifizierung und Objekterkennung direkt auf dem Sensor, ohne externe Verarbeitung oder Cloud-Anbindung. Sobald ein kompatibles KI-Modell mithilfe des Open-Source-Toolkits erstellt und mit dem Triton Smart Model Converter konvertiert wurde, kann es mit der ArenaView MP-Software auf den IMX501-Sensor hochgeladen und die Kameraeinstellungen konfiguriert werden. Das Unternehmen bietet vorkompilierte Beispielprogramme zur Vorschau von Bildern mit KI-Ergebnissen. Die direkte Verarbeitung von KI-Modellen auf dem Sensor trägt zur Reduzierung der Systemlatenz, Bandbreitenbedarf, Stromverbrauch und Abhängigkeit von Host-Rechnerressourcen bei. Die Dual-ISP-Technologie der Triton Smart unterstützt die gleichzeitige KI-Inferenz und Bildverarbeitung. Dadurch kann die Kamera das Originalbild und die KI-Ergebnisse in einem einzigen Datenstrom ausgeben. Nutzer können die Ausgabebildauflösung reduzieren, um den Datenschutz zu verbessern oder die Bandbreite effizienter zu nutzen. Die Kamera liefert bis zu 30fps mit Inferenz oder bis zu 8fps bei voller Auflösung von 4.056×3.040 Pixeln. Die auf der Factory Tough-Plattform basierende Triton Smart (29×29mm) verfügt über M12-Ethernet- und M8-GPIO-Anschlüsse, ein optionales IP67-Objektivrohr und einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis 55°C.
www.thinklucid.com
















