Bitte unbedingt beachten

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Zehn Punkte zur Auswahl des richtigen Linienlaser

Warum Laser für die Bildverarbeitung verwenden? Weil sie schnelle Bildaufnahmen ermöglichen, sichere Unterscheidungsmerkmale herausarbeiten und verlässlich in allen Umgebungsbedingen arbeiten. Doch welche Merkmale und Voraussetzungen müssen dafür bei einem Laser gegeben sein?

1. Lasersicherheit

Bis vor kurzem waren Maßnahmen zum Laserschutz mit Abstand die häufigsten Killerkriterien für den Einsatz von Lasern in der Bildverarbeitung. Wesentlich in der Bemessung der MZB-Werte der Europäischen Richtlinie ist der Faktor C6, der die Abbildung der Laserleistung auf der Retina im Auge beschreibt. Der C6 wird durch die Form der Strahlquelle beeinflusst. Bei der Verwendung geschliffener Powell-Linsen wird dieser verbessert, so dass heutzutage die meisten Laser ohne aufwändige Laserschutzmaßnahmen eingebaut werden können, da sie auch noch mit 35mW in den Klassen 1 bis 2M eingestuft werden können.

2. Optiken

Die verbauten Laserdioden weisen unterschiedliche Abstrahlcharakteristiken auf, die durch handgeschliffene refraktive Optiken individuell per Laserdiode korrigiert und zu Linien umgeformt werden. Die Kombination von einfachen Standardlinsen mit Laserdioden leistet dies nicht, ist jedoch bei geringeren Anforderungen ausreichend. Die Verteilung der Leistung muss entlang der Linie homogen sein und darf keinen Leistungsanstieg zum Linienende aufweisen (‚Hot Peaks‘), da sonst die Lasersicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Sind Laser extern fokussierbar, wird die Justierung der Linie am Objekt deutlich einfacher, als wenn zum Fokussieren die Linienoptik abgenommen werden muss. In diesem Fall gerät der Laser auch kurzfristig in eine höhere Laserschutzklasse, bei der u.U. umfangreiche Schutzmaßnahmen notwendig werden. Die Breite der Laserlinie wird durch die verwendete Optik beeinflusst. Bei gleichem Arbeitsabstand kann auf die bestmögliche Linienbreite oder Schärfentiefe fokussiert werden. Mit Spezialoptiken ermöglichen Laser Linienbreiten im µm-Bereich. Telezentrische Linsensysteme formen das Licht zu einer gleichbleibend langen Laserlinie und machen damit Schattenmessungen möglich. Spezialoptiken korrigieren die Linienbreite und sorgen für eine gleichbleibend dünne Linie entlang der gesamten Projektion. Diffraktive Elemente (DOE) in Verbindung mit refraktiver Optik multiplizieren die erzeugte Linie und können damit große Flächen komplett ausleuchten, so dass diese mit einer Bildaufnahme komplett erfasst werden. Je perfekter die Quell-Linie ist, desto besser die Projektion der Mehrfachlinien. Bei DOEs sind alle Linien gleich hell und gleich lang. Werden die DOEs speziell pro Wellenlänge gerechnet und gefertigt, ist die nullte Ordnung, die sich in der Mitte der Abbildung befindet, nicht stärker ausgeprägt und kein Problem für den Laserschutz.

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Thematik: Allgemein
Ausgabe:
Laser 2000 GmbH
www.laser2000.de

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