Premiere in Stuttgart

Premiere in Stuttgart

Industrie-PC-Gemeinschaftsstand erstmals auf der Vision

Zwölf Industrie-PC(IPC)-Aussteller präsentieren erstmals im Rahmen des ‚IPC 4 Vision‘-Gemeinschaftsstandes auf der Vision 2014 die Vorteile der kompakten, robusten und hochleistungsfähigen Rechner für die Bildverarbeitung.
Bildverarbeitung ist Teamarbeit. Zu den Teammitgliedern zählen nicht nur Kamera, Objektiv und Beleuchtung, sondern auch eine hochleistungsfähige Recheneinheit, welche die Bilddaten schnell verarbeiten und auswerten kann. „Der Industrie-PC ist ein wichtiges Thema auf der Vision“, so Florian Niethammer, Projektleiter der Vision, „dennoch waren die IPC-Hersteller bisher unterrepräsentiert. Das wollen wir mit dem Sonderstand ‚IPC 4 Vision‘ ändern. Er wird erstmalig initiiert und stellt eine attraktive Präsentationsplattform dar, die nicht zu übersehen direkt im Eingangsbereich der Halle 1 platziert ist. Auf Anhieb haben sich zwölf Aussteller angemeldet, um das attraktive Komplettangebot zu nutzen“, freut er sich. So feiert z.B. Advantech Premiere auf der Messe: „Da Bildverarbeitung in zunehmendem Maße automatisiert und vernetzt eingesetzt wird“, so Martin Skiba, Marketing Industrial Automation bei Advantech Europe, „ergeben sich unzählige Einsatzgebiete für unsere Systeme. Um dieses Potenzial zu erschließen, haben wir uns dieses Jahr erstmalig für eine Teilnahme an der Vision entschieden. Ein wichtiges Motiv für uns ist auch der Kontakt zu potenziellen Resellern für unsere IPC-Produktlinie.“ „Als Fachmesse und Lead-Generator ist die Vision sehr interessant für uns“, bestätigt Christian Neumeyr, Geschäftsführer von Plug-In Electronic. Mit an Bord sind außerdem weitere Firmen wie Aprotech, Bressner Technology, ICP, Kontron, Mikrotron Mikrocomputer, Neousys Technology, Siemens, Spectra sowie Vecow.

Warum IPCs statt PCs?

Ein normaler, aus der Konsumentenindustrie stammender Computer ist für die Verarbeitung von Bilddaten allerdings nicht geeignet. Tatjana Luft, Marketing Managerin PC-based Automation bei Siemens erklärt: „Die Komponenten der Bildverarbeitung sind durch die Maschinennähe den industriellen Störeinflüssen wie elektromagnetische Störungen, Schock und Vibration im Dauerbetrieb rund um die Uhr ausgesetzt. Um einen reibungslosen Betrieb der Produktion sicherzustellen, sollten IPCs eingesetzt werden, die für das Industrieumfeld konzipiert sind. Zudem erfordert die sehr leistungshungrige Bildverarbeitung IPCs mit hoher Performance, wie sie z.B. unsere High-End- IPCs mit der vierten Generation von Intel Core i7- und Xeon-Prozessoren besitzen.“ Auch die Energieeffizienz spiele laut Advantech-Experte Skiba eine Rolle: „Somit ist ein wichtiges Kriterium, die Auswahl der passenden CPU sowie ein entsprechendes Netzteil.“

1.000 Briefe/min erfassen und sortieren

Die bluePICE-7800-Rechnersysteme von Plug-In wurden für grafikintensive Anwendungen in der Industrie entwickelt. Wichtige Features sind die vier Power-over-Ethernet-Ports (PoE) sowie die interruptfähigen Digital I/Os. Die Embedded-Systeme sind über miniPCIe-Steckplätze mit Framegrabber oder anderen Modulen erweiterbar. Ein aktuelles Einsatzgebiet ist z.B. die optische Erfassung in Brief- und Paketsortieranlagen, bei denen es auf schnelle Verarbeitung ankommt. Die Anlage sortiert und scannt dabei bis zu 1.000 Briefe und Pakete in der Minute. Der eingesetzte IPC ist ein geschlossenes, lüfterloses System, sodass der feine Papierstaub nicht in die Rechneranlage eindringen kann. Über eine Funk-Anbindung werden alle erforderlichen Daten der Anlage ständig an das Kontrollzentrum des Post- und Briefzentrums übermittelt und nicht-leserliche Adressen aussortiert.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Thematik: Allgemein
Landesmesse Stuttgart GmbH
www.messe-stuttgart.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige