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Bild 3 | Zusätzlich zum Datenstrom wird PC-seitig ein rechenintensiver Algorithmus durchgeführt. Die Arbeitslast dieses Algorithmus verteilt sich zusätzlich auf alle Kerne. (Bild: Matrix Vision GmbH)

CPUs optimal ausnutzen

Mit dem Multi-Core Acquisition Optimizer (MAO) kann die Verteilung der Arbeitslast, die durch die Verarbeitung der Netzwerkdaten entsteht, beeinflusst werden. Er ermöglicht es, durch die intelligente Kombination von Geräte-Firmware und Host-Treiber die Verarbeitung der Netzwerkdaten eines GigE Vision Streams auf mehrere CPU-Kerne zu verteilen. Im Gegensatz zu einer Verarbeitung auf einem pseudo-zufällig ausgewählten CPU-Kern kann durch den MAO explizit definiert werden, auf wie vielen und welchen CPU-Kernen die Verarbeitung der Netzwerkdaten stattfindet – entsprechend der individuellen Anforderungen der jeweiligen Applikation. Die verteilte Arbeitslast sorgt für eine verbesserte Gesamtsystemstabilität und der Datenverlust bei der Übertragung wird verhindert.

MAO führt aber nicht nur zu mehr Stabilität, sondern erhöht auch die Rechenleistung. Die verteilte Arbeitslast der Datenverarbeitung sorgt dafür, dass die Arbeitspakete des parallelen Algorithmus größer sein können und so die freien Kapazitäten der CPU-Kerne besser ausgenutzt werden. Die Verteilung erfolgt auf eine Weise, mit der das Host System am Effektivsten umgehen kann. Mit dem Wissen, auf wie vielen und welchen CPU-Kernen die Verarbeitung der Netzwerkdaten erfolgt, ist es des Weiteren möglich, diese Verarbeitung vom Rest der Bildverarbeitungs-Applikation zu entkoppeln. Erreicht wird dies, indem die für die Verarbeitung von Netzwerkdaten dedizierten CPU-Kerne von der Rechenlast durch die parallel laufende Bildverarbeitungs-Applikation ausgespart werden.

Fazit

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Bild 4 | Durch die Verteilung der Netzwerkdatenverarbeitung dank MAO kann die volle Systemperformance ausgenutzt werden. (Bild: Matrix Vision GmbH)

Matrix Vision hat mit dem Multi-Core Acquisition Optimizer ein Problem softwareseitig gelöst, welches zuvor lediglich mit kostspieliger Aufrüstung von Hardware machbar war. Ganz ohne zusätzlichen Aufwand können Anwender somit ohne Bedenken Ihre 10GigE Kamera von Matrix Vision bei höchster Framerate nutzen und parallel einen zeitaufwändigen Algorithmus zur Verarbeitung der Bilder ausführen. Der MAO wird über die Matrix Vision Geräte-Firmware in Kombination mit der aktuellen mvImpact Acquire Treiber Version zur Verfügung gestellt. Für Kunden entstehen keine zusätzlichen Kosten. Konfiguriert und angesteuert wird er über das GUI-Tool wxPropView oder über das mvImpact Acquire SDK.

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