Mit Blick auf die Usability stießen Vision Sensoren bei Anwendern lange Zeit auf Akzeptanzprobleme: Inwiefern trägt Ihre Software nVision-i hier zum Erfolg des CS-60 bei?
SE: Genau darin lag der Schwerpunkt bei der Entwicklung der Software. Als Sensorhersteller haben wir uns zum Ziel gesetzt, das Thema Bildverarbeitung unseren Kunden auch ohne tiefgreifende Bildverarbeitungs- oder Programmierkenntnisse zugänglich zu machen. Über eine selbsterklärende Benutzeroberfläche lässt sich der Vision Sensor konfigurieren, in Betrieb nehmen und bedarfsentsprechend erweitern. Über die Nutzeroberfläche geben Anwender die gewünschten Parameter für Suchkriterien oder Grenzwerte für Auswertungskriterien ein. Per Drag&Drop können Prüfwerkzeuge eingefügt und verschoben werden. Die Bedienoberfläche stellt Messwerte, Prüfergebnisse und Statusanzeigen grafisch übersichtlich dar. Die Profinet-Anbindung an den bestehenden SPS-Baustein runden die Flexibilität des CS-60 ab.

Bild: di-soric GmbH & Co. KG 
Bild: di-soric GmbH & Co. KG
Sind mit nVision-i nur einfache Lösungen machbar oder auch komplexe Inspektionsaufgaben durchführbar?
SE: Die Herausforderung besteht darin, die komplexen Aufgabenstellungen durch intelligente Tools einfach zu machen. Mit wechselbaren Objektiven, integrierter Hochleistungsbeleuchtung und Modellen mit unterschiedlichen Auflösungen bietet der CS-60 Bildergebnisse in höchster Qualität. Per Software ladbare Tools machen aus der Basisversion ein multifunktionales Vision System, das exakt auf die gestellten Anforderungen zugeschnitten ist. Wir werden in Zukunft weitergehende und maßgeschneiderte Tools-Sets für bestimmte Applikationen auf den Markt bringen, um den stetig steigenden Anforderungen Rechnung zu tragen. (peb)

















